<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[CINE.EQUIPMENT - Miete & Vermiete Filmequipment in deiner Stadt]]></title><description><![CDATA[Miete und Vermiete Filmequipment in deiner Stadt]]></description><link>https://blog.cine.equipment/</link><image><url>https://blog.cine.equipment/favicon.png</url><title>CINE.EQUIPMENT - Miete &amp; Vermiete Filmequipment in deiner Stadt</title><link>https://blog.cine.equipment/</link></image><generator>Ghost 2.16</generator><lastBuildDate>Fri, 30 Jan 2026 21:34:16 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.cine.equipment/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[Fünf Fragen an Roman Droux]]></title><description><![CDATA[Roman Droux ist Filmschaffender aus Bern und erzählt über sein aktuellster Film "Der Bär in mir" und was sein Lieblingsequipment in Alaska war.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/5-fragen-roman-droux/</link><guid isPermaLink="false">611f696cc446500dd07160a3</guid><category><![CDATA[bern]]></category><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[director]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[tipps-tricks]]></category><dc:creator><![CDATA[Cine.Equipment]]></dc:creator><pubDate>Fri, 17 Dec 2021 11:22:36 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/12/Screenshot-2021-12-17-120738.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/12/Screenshot-2021-12-17-120738.png" alt="Fünf Fragen an Roman Droux"><p><strong>Website: </strong><a href="http://www.memox.ch">www.memox.ch</a> <a href="http://www.derbaerinmir.ch">www.derbaerinmir.ch</a> <a href="http://www.loursenmoi.com">www.loursenmoi.com</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs</strong>: Filmhaus Bern<br><strong>Tätigkeitsfelder: </strong>Regie, Produktion, Kreation</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/12/Screenshot-2021-12-17-122131.png" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Roman Droux"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte ich meinen Kino Dokfilm <a href="https://derbaerinmir.ch/">Der Bär in mir</a>, der mich heute noch in der Auswertung beschäftigt. 2019/2020 lief er unter den Top drei Schweizer Dokumentarfilmen in den Kinos und wurde breit diskutiert. Diese positive Resonanz überraschte mich sehr, weil für mich während dem ganzen Prozess nicht klar war, ob der Film auf Interesse stossen würde. Zudem war ich mit der Finanzierung des Films zu beginn erfolglos. Alle acht meiner Eingaben bei der Berner Filmförderung und beim BAK wurden abgelehnt, unter anderem mit der Begründung, dass dem Film eher ein TV Potential attestiert wurde. <br>Schlussendlich entschied ich mich dann aber doch, das Projekt durchzuziehen. Ich war Neugierig, wie es ist, während drei Monaten in der Wildnis umgeben von unzähligen Grizzlybären zu leben und dabei mit der Kamera zu arbeiten. Der Aufenthalt in Alaska und der siebenjährige Prozess von der ersten Drehbuchfassung bis zur Premiere waren sehr intensiv  für mich und mit verschiedenen Hochs und Tiefs verbunden. Zum Beispiel wurde im Projektverlauf eine Co-Produktion mit dem ORF unterschrieben, welche dann aufgrund eines Todesfalls nicht zustande kam. In Folge dessen wurde dieser Vertrag aufgelöst und ich habe das Projekt vollständig eingestellt. Durch einen Zufall nahm ich die Bilder nochmals hervor und das Projekt kam wieder ins Rollen. Der ganze Prozess hat mir gezeigt, dass es möglich ist eine Idee bis zur Fertigstellung zu verfolgen, wenn man dranbleibt und daran glaubt. Ich habe sehr viel Zeit, Geld und Energie in diesen Film investiert, was sich aber mittlerweile auch gelohnt und durch die positive Auswertung langsam wieder eingespielt hat.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe width="200" height="113" src="https://www.youtube.com/embed/CqHOZelmeMY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><figcaption>Trailer "Der Bär in mir"</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="woher-holst-du-dir-deine-inspirationen">Woher holst du dir deine Inspirationen?</h3><p>Ich glaube Inspiration ergibt sich, wenn ich offen bin und hinhöre. So entdecke ich, was interessant sein könnte um erzählt oder dokumentiert zu werden. Wenn ich dann mal ein Thema habe, tauche ich darin ein und recherchiere. Viel entsteht bei mir über die persönliche Begegnung. Es ist für mich immer ein Zusammenspiel mit Menschen, vergleichbar mit einem Sparringspartner. Ich gebe Inputs rein und schaue was zurückkommt. In diesem Prozess hole ich sehr viel Inspiration und kreiere daraus meine Ideen, reflektiere diese wieder und gehe dann auch mal wieder neue Wege. Diesen Austausch und diesen Dialog für die inhaltliche Auseinandersetzung brauche ich unbedingt. Nicht nur im Film sondern auch in anderen Projekten. Deshalb verstehe ich das Filmemachen als ein sehr interaktiver Prozess, wo du nie weisst wie das Resultat am Schluss rauskommt, auch wenn du etwas ganz genau gescriptet hast. So ist die Entstehung eines Films immer von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel sind einige meiner Projekte nicht zustande gekommen, weil es zu wenig konkret wurde oder weil die Protagonisten irgendwo in Tadschikistan waren und dann Covid kam.</p><h3 id="welches-war-dein-lieblingsequipment-in-alaska">Welches war dein Lieblingsequipment in Alaska?</h3><p>In Alaska waren es definitiv die Watthosen. Die waren unglaublich hilfreich. Ich konnte damit durch die Flüsse gehen und Seeufer bewandern und blieb bis zur Hüfte trocken. Zusätzlich hatte ich überall Taschen und konnte jeweils einen halben Lastwagen reinpacken.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/12/Screenshot-2021-12-17-121943.png" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Roman Droux"></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="wo-bist-du-ausserhalb-der-arbeit-anzutreffen">Wo bist du ausserhalb der Arbeit anzutreffen?</h3><p>Ich bin sehr viel in den Bergen und nehme dabei auch oft meine Kinder mit. Das Bergsteigen und Klettern sind ein grosser Teil meines Ausgleichs und meiner Passion. Ich bin auch viel auf dem Fahrrad unterwegs und immer wieder erstaunt, wenn ich von weitem den Jura sehe und eine Stunde später mit eigener Muskelkraft auf dem Berg oben bin.<br>Sonst bin ich gerade bei einem ganz grossen Projekt mit dabei, wo wir die grösste "Schüür" im Kanton Bern in einen Lebensraum zum Arbeiten, Erholen, Ferienmachen, Kultur und vieles mehr umwandeln.</p><h3 id="wem-sollen-wir-die-f-nf-fragen-als-n-chstes-stellen">Wem sollen wir die fünf Fragen als nächstes stellen?</h3><p>Ich habe sehr gerne mit <a href="https://martinwitz.ch/">Martin Witz</a> zusammengearbeitet. Er ist Filmautor und Regisseur und hat z.B. <a href="https://venturafilm.ch/en/movies/the-substance-albert-hofmanns-lsd-2/">The Substance</a> zum Thema LSD oder den Film <a href="https://venturafilm.ch/en/movies/dutti-der-riese-2/">Dutti der Riese</a> gemacht. Sein letzter Film heisst <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jeUvkTFVX8o">Gateway to New York</a> und handelt von einem Schweizer Ingenieur Othmar H. Ammann, der grosse Brücken rund um New York konstruiert hat. Mit Martin Witz habe ich kurz, aber sehr intensiv und produktiv am Film Der Bär in mir gearbeitet. Er hat die Dramaturgie und vor allem auch das Wording des Off Kommentars mitgeprägt.</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><p><em>Möchtest auch du die fünf Fragen beantworten?</em> <br><em>Schreib uns eine Mail, damit wir dir die Fünf Fragen zusenden können. Wir freuen uns dich kennen zu lernen. </em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fünf Fragen an Carlo El Basbasi & Basil Oberli von Neon Ray Films GmbH]]></title><description><![CDATA[Neon Ray Films GmbH aus Bern, Carlo El Basbasi und Basil Oberli, Filmproduktion, Auftragsfilm, Musikvideo, Livestreaming]]></description><link>https://blog.cine.equipment/5-fragen-neon-ray-gmbh/</link><guid isPermaLink="false">6123a8b8c446500dd0716287</guid><category><![CDATA[bern]]></category><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[director]]></category><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[people]]></category><dc:creator><![CDATA[Cine.Equipment]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Aug 2021 13:15:50 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/08/NRF-Portrait.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/08/NRF-Portrait.jpg" alt="Fünf Fragen an Carlo El Basbasi & Basil Oberli von Neon Ray Films GmbH"><p><strong>Website: </strong><a href="http://www.neonrayfilms.ch/">www.neonrayfilms.ch</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs</strong>: Wabernstrasse 91, 3007 Bern<br><strong>Tätigkeitsfelder: </strong>Filmproduktionen, Auftragsfilme, Musikvideos, Livestreaming</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><p><em>Basil:</em> Für das Musikvideo zu “The Sentry” von <a href="https://www.jessiquoi.com/">Jessiquoi</a> sind wir zu viert im Dezember für eine Woche nach Fuerteventura geflogen. Das Ganze war ultra low-budget und enorm kräftezehrend. Klettern auf einem Vulkan, Location-Scouting auf unendlichen Lava-Feldern und jeden Tag intensives Drohnenfliegen...  Ein unglaublich tolles Abenteuer! </p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card"><iframe width="200" height="113" src="https://www.youtube.com/embed/HbmagbVvI20?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></figure><!--kg-card-end: embed--><p><em>Carlo:</em> Gerade hatten wir die Crew-Premiere für unseren neuen Kurzfilm “Entropy of Things”, den wir zusammen mit <a href="http://www.seanwirz.com/">Sean Wirz</a> produziert haben. Er ist eine Parodie einer epischen Werbung und eine kritische Selbstreflexion zugleich. Nun gehts an die Festival-Auswertung. Zu sehen gibt es den Film irgendwann auch mal hier: <a href="https://www.seanwirz.com/entropyofthings">https://www.seanwirz.com/entropyofthings</a></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/08/ENTROPY-still.jpg" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Carlo El Basbasi & Basil Oberli von Neon Ray Films GmbH"></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="woher-holst-du-dir-deine-inspirationen">Woher holst du dir deine Inspirationen?</h3><p><em>Basil:</em> Ich hole mir meine Inspiration aus Diskussionen mit anderen Kreativschaffenden – aber natürlich auch aus Serien und Kinofilmen.<br><em>Carlo:</em> Eine ergiebige Quelle für Musikvideos gibts auch hier: <a href="https://vimeo.com/channels/musicvideoland">https://vimeo.com/channels/musicvideoland</a></p><h3 id="welches-ist-gerade-dein-lieblingsequipment">Welches ist gerade dein Lieblingsequipment?</h3><p><em>Basil:</em> Als selbständiger DoP und 1.AC bin ich sehr Fan von der <a href="https://listings.cine.equipment/?q=Nucleus+-+M+Funksch%C3%A4rfe">Nucleus-M Funkschärfe</a>. Das Preisleistungsverhältnis dieses Teils ist einfach unglaublich. Da sind natürlich auch noch unsere zwei <a href="https://listings.cine.equipment/?q=Aputure+LS300x">Aputure LS300x</a> Lichter, welche wir neu besitzen...<br><em>Carlo:</em> Spreadsheets! (für alle Projekte)</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/08/SENTRY-bts.jpg" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Carlo El Basbasi & Basil Oberli von Neon Ray Films GmbH"></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="wo-bist-du-ausserhalb-der-arbeit-anzutreffen">Wo bist du ausserhalb der Arbeit anzutreffen?</h3><p><em>Basil:</em> Irgendwo auf einem Pumptrack oder unterwegs mit meinem ausgebauten Van.<br><em>Carlo:</em> Wahrscheinlich auf dem Velo.</p><h3 id="wem-sollen-wir-die-f-nf-fragen-als-n-chstes-stellen">Wem sollen wir die fünf Fragen als nächstes stellen?</h3><p>John Rütti DoP</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><p><em>Möchtest auch du die fünf Fragen beantworten?</em> <br><em>Schreib uns eine Mail, damit wir dir die Fünf Fragen zusenden können. Wir freuen uns dich kennen zu lernen. </em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fünf Fragen an Simon Huber]]></title><description><![CDATA[Simon Huber aus Bern arbeitet in den Bereichen DoP für Spiel- und Dokumentarfilme, Serienformate, Werbung und Musikclips. Produzent, Konzepter, Regisseur, DoP und Fotograf für Socialmarketing-Kampagnen für NGO’s rund um die Welt.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/funf-fragen-an-simon-huber/</link><guid isPermaLink="false">60d053acc446500dd0715f7c</guid><category><![CDATA[bern]]></category><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[camera]]></category><dc:creator><![CDATA[Cine.Equipment]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Aug 2021 12:15:36 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/06/Simon-MiniLF-23.jpeg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/06/Simon-MiniLF-23.jpeg" alt="Fünf Fragen an Simon Huber"><p><strong>Website: </strong><a href="http://www.simonhuber.ch">www.simonhuber.ch</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs</strong>: Bern / Bremgarten<br><strong>Tätigkeitsfelder: </strong>DOP für Spiel- und Dokumentarfilme, Serienformate, Werbung und Musikclips. Produzent, Konzepter, Regisseur, DOP und Fotograf für Socialmarketing-Kampagnen für NGO’s rund um die Welt.</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><p>2018 durfte ich zusammen mit Juri Steinhart (Regie) und Jürg Kallen/Habegger (Produktion) in Porto einen interaktiven Werbespot für die FIFA-Fussballweltmeisterschaft in Russland drehen. Im Film duellieren sich vier FIFA-Legenden in einer Sportbar am Tischfussball-Kasten. In den TV-Geräten der Bar läuft Fussball, und die Gäste merken bald, dass in der Tischfussball-Partie die identischen, legendären Spielzüge gespielt werden, die auch gerade auf den TV-Geräten der Sportbar laufen. Der Film wurde 2018 in allen WM-Stadien gezeigt. Gegen Ende des Filmes, exakt an der Stelle an der sich einer der Spieler zu einem der Monitore dreht um Unterstützung einzufordern, wurde dann das zuschauende Publikum live in die TV-Monitore der Sportbar gepostet. So entstand ein direktes Zusammenspiel der Fussball-Legenden mit den Zuschauenden in den WM-Stadien. Mit von der Partie waren die Fussball-Legenden Roberto Carlos (BRA), Iker Casillas (ESP), Marcel Desailly (FRA) und Vítor Baía (PRT). Letzterer wurde am Vorabend des Drehs kurzfristig aufgeboten, da Miroslav Klose (DE) wegen Fiebers kurzfristig absagen musste. </p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/06/OriginalPhoto-543164539.881330.jpeg" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Simon Huber"></figure><!--kg-card-end: image--><p></p><p>Die Spieler wurden, eigens für den Dreh, nach Portugal eingeflogen, und teilweise noch am selben Tag wieder zurückgeschickt. Das durfte man damals vermutlich noch… ;-) Doch wie es so geht, war das Zeitfenster, das wir mit den einzelnen Spielern,  geschweige denn mit der vollständigen Gruppe, zur Verfügung hatten eigentlich deutlich zu kurz um das vorliegende Drehbuch in bester Qualität und mit der Garantie auf Vollständigkeit wegzudrehen. Trotzdem nahmen wir die Herausforderung an und planten den Dreh, inklusive aller Trickshots im Fussballtisch, bis ins letzte Detail. Zusammen mit meinem 1.AC Philipp Chudalla aus München und einer Crew von lokalen Filmtechnikern drehten wir das Pensum mit viel Schweiss und noch mehr Spass sozusagen auf die Sekunde genau ab. Auf jeden Fall verpasste keine der FIFA-Legenden den Flieger...</p><p><strong><a href="http://simonhuber.ch/index.php#fifa_fifa-legends-worldcup-2018">Hier gehts zum Werbespot.</a> </strong></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/06/OriginalPhoto-543270952.447697.jpeg" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Simon Huber"></figure><!--kg-card-end: image--><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/06/OriginalPhoto-543167442.069362.jpeg" class="kg-image" alt="Fünf Fragen an Simon Huber"></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="woher-holst-du-dir-deine-inspirationen">Woher holst du dir deine Inspirationen?</h3><p>Ich hole mir meine Inspiration (ach wie überraschend,) einerseits im Kino und zuhause auf der Leinwand. Sehr wichtig sind mir jedoch auch die vielen, projektbezogenen Gespräche mit den verschiedenen RegisseurInnen während der Entwicklungsphase der jeweiligen Projekte. Oder auch Gespräche und Fragerunden mit StudentInnen während einem Unterrichtsblock. Natürlich lese ich auch Fachliteratur und höre mir Podcasts von erfahrenen BerufskollegInnen an. Hierbei fokussiere ich noch lieber auf künstlerische denn auf technische Inhalte. Kunstbetrachtungen und Museums-Besuche helfen mir, meine Wahrnehmung der Natürlichkeit des Lichtes zu schärfen. Aber am Allerwichtigsten scheint es mir, auch im Alltag stets die Augen und Sinne offenzuhalten. Nicht nur werden wir oft von wunderschönem, natürlichem Licht umgeben, vielmehr steckt das ganze Leben mit seinen unzähligen kleinen und grossen Begegnungen voller Geschichten und Inspirationsquellen. </p><h3 id="welches-ist-gerade-dein-lieblingsequipment">Welches ist gerade dein Lieblingsequipment?</h3><p>Ich habe eigentlich keinen Equipment-Fetisch. Aktuell ist wohl der Bierspindel mein liebstes technisches Equipment. Das Messgerät hilft mir dabei, während dem Vergärungsprozess den Alkoholgehalt des Bieres im Auge zu behalten. Natürlich gefällt mir auch der warme und organische Blick mit dem Detailreichtum bis tief in die Schwärzen hinein sowie die natürliche Wiedergabe der Hauttöne meiner <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/733561-arri-alexa-mini-lf">ARRI ALEXA MINI LF</a>.</p><h3 id="wo-bist-du-ausserhalb-der-arbeit-anzutreffen">Wo bist du ausserhalb der Arbeit anzutreffen?</h3><p>Im Garten bei den Hühnern, am Esstisch mit Familie und Freunden, mit meiner Familie unterwegs in der Natur und auf Reisen, in Kinos und Museen und und und...</p><h3 id="wem-sollen-wir-als-n-chstes-die-f-nf-fragen-stellen">Wem sollen wir als nächstes die Fünf Fragen stellen?</h3><p>Steve Walker von <a href="http://safranfilms.ch">safranfilms.ch</a>, weil er einer der gaaaanz wenigen Berner Filmschaffenden in fast exakt meinem Alter ist.</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><p><em>Möchtest auch du die fünf Fragen beantworten?</em> <br><em>Schreib uns eine Mail, damit wir dir die Fünf Fragen zusenden können. Wir freuen uns dich kennen zu lernen. </em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Unsere Geschichte]]></title><description><![CDATA[Wieso entstand die Plattform für Film- und Kreativschaffende? Warum hat unser Softwareentwickler die Plattform nicht selbst programmiert? Was hat Cine.Equipment mit Kreislaufwirtschaft zu tun?]]></description><link>https://blog.cine.equipment/unsere-geschichte/</link><guid isPermaLink="false">60213553c446500dd0714f40</guid><category><![CDATA[story]]></category><category><![CDATA[plattform]]></category><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><dc:creator><![CDATA[Andreas Keller]]></dc:creator><pubDate>Thu, 15 Apr 2021 22:56:26 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/04/CE-Team.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/04/CE-Team.jpg" alt="Unsere Geschichte"><p>Wieso entstand die Plattform für Film- und Kreativschaffende? Warum hat unser Softwareentwickler die Plattform nicht selbst programmiert? Was hat Cine.Equipment mit Kreislaufwirtschaft zu tun? Und weshalb wagen wir es, nun eine Plattformgebühr zu verlangen? In den letzten beiden Jahren wurden viele Entscheidungen getroffen, verschiedene Wege Eingeschlagen, wir haben Ideen geformt und dann doch wieder verworfen. Aus den Gesprächen mit der Community entstanden neue Inspirationen und Kontakte - die Grundlage für ein wachsendes Netzwerk entstand.</p><p>In diesem Blog nehmen wir euch mit, zurück an den Anfang Von der Zeit der Entstehung bis heute erzählt jedes Mitglied einen Teil unserer Geschichte. </p><p>Und weil es bei der Vergangenheit nicht bleiben soll, wollen wir auch unsere Zukunftsaussichten mit euch teilen.</p><p>Film ab...</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-width-full"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/02/Screenshot-2021-02-09-105342-1.jpg" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><h2 id="warum-machen-wir-cine-equipment">Warum machen wir Cine.Equipment?</h2><p><em>von Fabian Steiner</em></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/fabu_150_circle.png" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Die Idee für Cine.Equipment entstand noch während meinem Filmstudium an der<a href="https://www.hslu.ch/de-ch/design-kunst/studium/bachelor/video/"> Hochschule Luzern Design+Kunst</a> im Jahr 2014: Während dem Studium wunderbar eingedeckt mit schuleigenem Filmequipment stellte sich für uns Studierende gegen Ende des Studiums die Frage, von wo wir nun das Equipment für unsere Projekte beziehen können. Die Idee einer Liste entstand, wo alle ihr eigenes Equipment eintragen können und die anderen sehen, wer was zur Verfügung hat. Ein paar Jahre liegen geblieben, entstand aus dieser Idee im Jahr 2017 das Projekt Cine.Equipment mit der Vision, eine schweizweite Sharing-Plattform für Film- und Kreativschaffende zu entwickeln.</p><p>Mein Name ist Fabian, ich bin freischaffender Filmemacher und vorallem als Colorgrader und Kameramann unter <a href="https://fabust.ch/">FABUST</a> tätig. Meine Leidenschaft, gutes Equipment einfach zugänglich zu machen und gleichzeitig Filmschaffende untereinander zu vernetzen ist wohl meine grösste Motivation an der Entwicklung der Plattform dranzubleiben und sie in der Schweizer Filmwelt relevanter zu machen. Dabei lege ich grossen Wert auf zwei Aspekte:</p><h3 id="professionell-und-sicher">Professionell und sicher</h3><p>Cine.Equipment soll eine Plattform für professionelle Film- und Kreativschaffende und Personen mit Vorkenntnissen sein. Nur so ist auch eine fachgerechte und sorgfältige Handhabung von Equipment gewährleistet. Mir ist wichtig unter den Benutzer*innen der Plattform ein Vertrauensverhältnis zu haben. Aus diesem Grund verifizieren wir vom Team auch alle Benutzer*innen und suchen den persönlichen Kontakt.</p><h3 id="lokal-vernetzt">Lokal vernetzt</h3><p>Gerade zur Zeit von Corona haben wir alle wieder neu erfahren, wie wichtig das unmittelbare Umfeld ist. Ich möchte mit Cine.Equipment einen Beitrag zur Vernetzung von Film- und Kreativschaffenden in der Schweiz leisten. Oft weiss man gar nicht, dass in der eigenen Stadt jemand anderer vielleicht genau die Lichtausrüstung oder das Mikrofon hat, welches man für einen Dreh braucht oder mal ausprobieren möchte. Somit kannst du auch mit anderen Film- und Kreativschaffenden in Kontakt kommen und wichtige Kontakte für deinen beruflichen Alltag knüpfen. Die Chance auf neue Kollaborationen entstehen und der fachliche Austausch wird vertieft.</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><h2 id="von-der-entwicklung-der-plattform">Von der Entwicklung der Plattform</h2><p><em>von Andreas Keller</em></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/andu_150_circle.png" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Ich lernte Fabian im Effinger Coworking Space kennen in dem wir beide arbeiteten. Er als Filmemacher, ich als Softwareentwickler. Als er mir von seiner Idee erzählte, reizte mich vor allem die technische Herausforderung eine solche Plattform umzusetzen und die Möglichkeit an einem eigenen Startup zu arbeiten. Voller Elan gingen wir zusammen die Entwicklung an. Fabian erstellte das Design, ich programmierte. Und bald hatten wir eine erste Version am Start, auch wenn wir den Umfang unterschätzten.</p><h3 id="eigenentwicklung-oder-standardl-sung"><strong>Eigenentwicklung oder Standardlösung</strong></h3><p>Bereits zu Beginn entdeckten wir<a href="https://www.sharetribe.com"> Sharetribe</a>, eine Software as a Service Plattform mit dem Versprechen einen eigenen Marktplatz wie Cine.Equipment relativ schnell ohne Code zu erstellen. Angetan von den Möglichkeiten, aber noch skeptisch ob das uns nicht zu sehr einschränkt im Design und den Funktionalitäten, wählten wir den Schritt die Plattform selber zu entwickeln. Nach einem Jahr entschieden wir uns dann doch zu Sharetribe zu wechseln. Rückblickend sicher die richtige Entscheidung. Sharetribe wird laufend weiterentwickelt und ist eine sehr robuste und durchdachte Softwarelösung. Doch sie hat auch Nachteile: Auch wenn eine Bezahlung direkt bei der Vermietung mit Sharetribe umsetzbar wäre, nutzen wir diese Option nicht, da sie für uns zu unflexibel ist. Auch eine API (Schnittstelle) um Sharetribe mit weiteren Tools einfach zu verknüpfen existiert nicht. Bisher kamen wir aber jedes Mal zum Schluss, dass wir mit der jetzigen Plattform noch genügend Raum haben um uns zu entwickeln und sind laufend weiter am evaluieren, wie Cine.Equipment hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit und der technischen Möglichkeiten weiterentwickelt werden kann.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/cineequipment-2.b2b40101ecf6798082ab122a0316c25d.png" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"><figcaption>Erste eigens programmierte Version von Cine.Equipment</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="regelm-ssige-treffen-im-team">Regelmässige Treffen im Team</h3><p>Neben Fabian und mir arbeiten mittlerweile auch Carolina, David und Oli aktiv an Cine.Equipment mit. Wir treffen uns einmal monatlich im Effinger zur gemeinsamen Arbeit an der Plattform. Dazwischen treibt jeder individuell oder in Zusammenarbeit mit anderen die einzelnen Bereiche voran.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/CE-Team.gif" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"><figcaption>V.l.n.r. Namen: Fabian, Andreas, David, Carolina, Oli. Wir treffen uns einmal pro Monat im Effinger zur gemeinsamen Arbeit an der Plattform und Oli fliegt Indoor mit der Drohne.</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><h2 id="ein-boost-am-circular-economy-incubator">Ein Boost am Circular Economy Incubator</h2><p><em>von Carolina Steiner</em></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/caro_150_circle.png" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Das Jahr 2020 durften wir mit der Teilnahme am<a href="https://www.cetransition.ch/de/kreislaufwirtschaft-inkubator-2020"> Circular Economy Incubator</a> starten. Das hat uns als Team einen richtigen Schub gegeben. Der Gewinn vom Hauptpreis in unserer Kategorie, war für uns eine riesige Ermutigung um weiter zu machen. Beim Incubator handelt es sich um ein Förderprogramm für Startups welche sich im Bereich der Kreislaufwirtschaft ansiedeln. Es ist ein Kollaborationsprojekt von<a href="https://www.impacthub.ch/"> Impact Hub Switzerland</a> und<a href="https://www.sanudurabilitas.ch/"> sanu durabilitas</a> - mit der Unterstützung der<a href="http://mava-foundation.org/"> MAVA Stiftung</a>. Während drei Monaten wurden wir gecoacht und konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen. Aus dieser Zeit habe ich vor allem folgende zwei Punkte mitgenommen:</p><h3 id="1-wir-m-ssen-unsere-vision-und-mission-kennen-">1. Wir müssen unsere Vision und Mission kennen.</h3><p>Im ersten Workshop setzten wir uns mit unserer Vision und Mission auseinander. Ich fand es spannend, dass wir als Team bereits lange an Cine.Equipment arbeiteten, es dann aber doch nicht so einfach war, einen einzelnen Satz für unsere Vision zu definieren. Schlussendlich fanden wir für unsere Vision folgenden simplen Satz:</p><p><strong>Wir bringen Filmschaffende aus der Schweiz zusammen.</strong></p><p>Während die Vision eher den Weitblick, die längerfristige Zukunft beschreibt, wird in der Mission definiert was konkret umgesetzt wird. Die Mission von Cine.Equipment haben wir so formuliert:</p><p><strong>Wir machen teilen von Filmequipment einfach und sicher.</strong></p><p>Wie ihr im oberen Teil von Fabian lesen könnt, haben wir 2019 gestartet, Equipment von professionellen Filmschaffenden sichtbar und verfügbar zu machen. Daran werden wir auch in Zukunft noch arbeiten.</p><h3 id="2-rasch-nach-aussen-treten-und-feedback-einholen"><strong>2. Rasch nach Aussen treten und Feedback einholen</strong></h3><p>Statt im stillen Kämmerlein an der Webseite zu arbeiten, ist es uns wichtig rasch hinaus zu treten und Feedbacks einzuholen. Dies ist gerade für mich immerwieder eine Herausforderung, denn ich denke oft: "Wenn wir die Website mit mehr Features nutzerfreundlicher und attraktiver machen würden, dann könnte Cine.Equipment so richtig abheben." - Aber ist das wirklich so? Nach reichlich geführten Diskussionen entschieden wir uns, dass es vorerst darum geht die Idee und das aktuelle Angebot zu validieren indem wir Filmschaffenden von Cine.Equipment erzählen und schauen ob sie die Plattform nutzen. Cine.Equipment soll lieber langsam, dafür organisch und nachhaltig wachsen.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-width-wide"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/04/Screenshot-2021-04-16-005142.jpg" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><h2 id="t-nt-es-nicht-sinnvoll-gemeinsames-nutzen-anstatt-selber-kaufen">Tönt es nicht sinnvoll: gemeinsames Nutzen anstatt selber kaufen?</h2><p><em>von David Röthlisberger</em></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/david_150_circle.png" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Als Kameramann und Colorist beschäftigt mich die Technik des Filmemachens täglich. Sei es in der Postproduktion oder an der Kamera: Alle Filmprojekte verbindet, dass für ihre Umsetzung Technologie gebraucht wird.</p><p>Ich lernte Fabian nach dem Studium kennen, wir arbeiteten zusammen und tauschten uns über seine Idee der Plattform für Filmequipment aus. Der Aspekt, der mir am meisten einleuchtete ist, dass es sinnvoll ist, das Equipment gemeinsam zu benutzen anstatt herumstehen zu lassen. Dadurch, dass sich die Technologien in den letzten Jahren in immer grösseren Sprüngen entwickelten und auch preiswerter wurden, ist die Verlockung grösser das neueste Equipment anzuschaffen. Es ist angenehm auf ein eigenes Material jederzeit und überall Zugriff zu haben. Trotzdem merke ich immer wie mehr, dass es auch befreiend sein kann, sich nicht auf ein einzelnes Produkt festzulegen zu müssen, gerade wenn Produktionsfirmen mit ihren eigenen oder einem bestimmten Modell arbeiten wollen. Im professionellen Filmschaffen sind Mietmodelle verbreitet, man geht für die HMI-Einheiten beim Rental-House vorbei oder kann sich bei Freunden mit dem Stereomik eindecken. Trotzdem gab es immer wieder diesen einen Moment, in denen mir genau eine solche Plattform gefehlt hat: Eine Datenbank, auf der ich zusammengefasst aus den Online-Miet-PDFs vielfältiges, spezifisches und professionelles Equipment finden kann. Und das natürlich auch verbunden mit einer Lokalisierung über eine Karte, wo auch immer ich bin. Ich weiss, die vermietende Person arbeitet als professionelle Filmschaffende, trägt Sorge und dazu kommt noch, dass ich jemanden kennenlernen kann und sich daraus das berufliche Netzwerk ein bisschen weiter spannen kann.</p><p>Auf Cine.Equipment sollen realistische Preismodelle angewendet werden, keine Dumpingpreise. Und durch den gemeinsame Nutzen können wir den globalen Konsum auch hier bei uns etwas reduzieren.</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><h2 id="und-mit-den-lieben-sozialen-medien">Und mit den lieben sozialen Medien?</h2><p>von Oliver Schären</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/03/oli_150_circle.png" class="kg-image" alt="Unsere Geschichte"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Als ich anfangs Juni zu Cine.Equipment stiess, war es relativ ruhig um den<a href="https://www.instagram.com/cine.equipment/?hl=de"> Instagram-Kanal</a>. Vereinzelte Posts über Team-Mitglieder, Equipment oder Blog-Einträge zierten unsere Instagram Seite.</p><p>Ich bin der Meinung, dass heutzutage jedes Unternehmen einen Social-Media-Account haben sollte. Noch schlimmer als keinen zu haben, finde ich aber ein spärlich geführtes Social-Media Profil. Für ein professionelles Auftreten, gehört das  heute einfach dazu. So fingen wir an, unsere<a href="https://blog.cine.equipment"> Blogbeiträg</a>e über Insta-Videos zu „releasen“. Wir haben begonnen Interviews mit Filmschaffenden aus der Schweiz zu führen, zum Beispiel dem Regisseur<a href="https://www.youtube.com/watch?v=s3FTVBzavFs"> Sean Wirz</a> oder dem Livestream-Experten<a href="https://www.youtube.com/watch?v=lbGOP0vuCBM"> Jonathan Hess</a>. Beide sind auf unserer Website, sowie unserem YouTube-Kanal zu finden. Ausserdem versuchen wir mit Stories, die neusten Einträge auf unserer Website für euch, die Community, hervorzuheben.</p><p>Stichwort Community. Bei Instagram geht es uns primär um die Interaktion mit der Community. Wir wollen euch einen Mehrwert bieten. So werden auch in Zukunft noch weitere Interviews mit Regisseur*innen, Kameraleuten oder Drehbuchautor*innen erscheinen. Zudem kommen Vorstellungsvideos des Teams, sowie Cine.Explained, eine Serie die die Tipps und Tricks auf unserer Plattform beleuchtet.</p><h2 id="wie-geht-es-weiter-">Wie geht es weiter:</h2><p>Die Nachfrage und das Angebot an Equipment ist in den letzten beiden Jahren stetig gewachsen. In einzelnen Städten sind bereits Pools an moderner und professioneller Technik auffindbar und es melden sich laufend neue Benutzer*innen auf Cine.Equipment an. Dies motiviert uns weiterzumachen und weiter in die Plattform zu investieren. Ab dem 1. Mai 2021 wagen wir einen nächsten Schritt und führen eine Plattformgebühr ein.</p><h3 id="warum-machen-wir-den-schritt-in-die-kostenpflichtigkeit"><strong>Warum machen wir den Schritt in die Kostenpflichtigkeit?</strong></h3><p>Wir sind der Meinung, dass Cine.Equipment den Film- und Kreativschaffenden einen Mehrwert bietet und es sich lohnt darin zu investieren. Material soll einfach gefunden und angeboten werden können. Gleichzeitig findet eine natürliche Vernetzung unter Filmschaffenden statt. Die Plattformgebühr setzen wir für die laufenden Kosten der Plattform und deren Weiterentwicklung ein. Konkret bedeutet das:</p><ul><li>Wir investieren darin, dass sich Cine.Equipment auch in weiteren Städten verbreitet und sich laufend neues Material finden lässt. Über diese Vernetzung wollen wir einen Beitrag zur Stärkung der lokalen Communitys unter Film- und Kreativschaffenden leisten.</li><li>Wir wollen technisch experimentieren, die Plattform weiterentwickeln und neue Ideen ausprobieren (z.B. eine Verkaufs-Börse, Versicherungslösungen, Bewertungen oder Zahlungsmöglichkeit).</li><li>Mit Cine.Equipment wollen wir einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft leisten. Die Wertschöpfung von bereits vorhandenem Equipment in der Schweiz wird durch lokales Mieten und Vermieten gefördert.</li></ul><p>Und wir wollen unseren<a href="https://blog.cine.equipment/kodex/"> Werten</a> auch in bevorstehenden Entwicklungen treu bleiben. Wir bleiben unabhängig und sympathisch, von Filmschaffenden für Filmschaffende.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fünf Fragen an Fabian Steiner]]></title><description><![CDATA[<p><strong>Website:</strong> <a href="https://fabust.ch/">www.fabust.ch</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs:</strong> Bern<br><strong>Tätigkeitsfelder:</strong> Colorgrading, Kamera, Cine.Equipment :-)</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><p>2018 konnte ich für eine interaktive Musik App die Filmaufnahmen machen. Damals wurde das Kultur Casino</p>]]></description><link>https://blog.cine.equipment/5-fragen-fabian-steiner/</link><guid isPermaLink="false">60a3af23c446500dd0715e54</guid><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[bern]]></category><category><![CDATA[colorgrading]]></category><dc:creator><![CDATA[Cine.Equipment]]></dc:creator><pubDate>Sat, 10 Apr 2021 13:54:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/05/_A7_7041.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/05/_A7_7041.jpg" alt="Fünf Fragen an Fabian Steiner"><p><strong>Website:</strong> <a href="https://fabust.ch/">www.fabust.ch</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs:</strong> Bern<br><strong>Tätigkeitsfelder:</strong> Colorgrading, Kamera, Cine.Equipment :-)</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><p>2018 konnte ich für eine interaktive Musik App die Filmaufnahmen machen. Damals wurde das Kultur Casino in Bern totalsaniert und dementsprechend fanden keine Konzerte mehr statt. Um diese Lücke für die Besucher*innen zu überbrücken, wurde eine Musik App entwickelt, wo man einen eigenen Remix inklusive Musikviedo generieren konnte. Dazu filmte ich diverse Musikkünstler*innen auf der Baustelle. Dies war extrem spannend, weil das Setting mit all den Baustellen so viel hergab. Zum Beispiel der Dirigent Mario Venzago, der in dem Verlassenen grossen Saal seine Stöcke schwang, oder Endo Anaconda, der durch die Säulenhallen schlich oder auch Lorenz Häberli von Lo&amp;Leduc, der im stillstehenden Lift rappte. Am besten mixt ihr <a href="https://www.casinoremix.ch">hier</a> euch euren eigenen Song, um zu sehen wie das ganze funktioniert.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/284740585?app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen title="Casino Remix"></iframe></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="woher-holst-du-dir-deine-inspirationen">Woher holst du dir deine Inspirationen?</h3><p>Ich hole mir meine Inspirationen gerne bei einem Kaffeetalk mit Filmkolleg*innen oder in der direkten Zusammenarbeit. Zudem habe ich meinen Arbeitsort im <a href="https://www.effinger.ch">Effinger Coworking und Kaffeebar</a>, wo ich von inspirierenden Menschen umgeben bin. Seit kurzem habe ich das Heft <a href="https://www.filmundtvkamera.de/">Film &amp; TV Kamera</a> abonniert und kann es sehr empfehlen, vorallem weil ich es spannend finde an was die Filmbranche in unserem nödlichen Nachbarsland so dran sind. Es ist oft nahbarer als irgendwelche crazy Hollywood-Stories :-)</p><h3 id="welches-ist-gerade-dein-lieblingsequipment">Welches ist gerade dein Lieblingsequipment?</h3><p>Ohne mein Davinci Resolve Minipanel geht nix. Damit mixe ich die Farben wie ein DJ die Musik. Und momentan bin ich Fan von der <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/1441871-sony-fx3-full-frame-cinema-camera">Sony FX3</a>, welche ich mir kürzlich gekauft habe. Eine gute Allrounderkamera, wenns mal ganz kompakt sein muss.</p><h3 id="wo-bist-du-ausserhalb-der-arbeit-anzutreffen">Wo bist du ausserhalb der Arbeit anzutreffen?</h3><p>Wenn ich nicht am arbeiten bin, verbringe ich am liebsten Zeit mit meinen zwei Töchtern oder als ganze Familie je nach Wetter in der Natur, zu Besuch oder in einem Museeum.</p><h3 id="wem-sollen-wir-als-n-chstes-die-f-nf-fragen-stellen">Wem sollen wir als nächstes die fünf Fragen stellen?</h3><p>Ich schlage Pierre Reischer und Rebecca Siegfried von der <a href="https://videowerkstatt.ch/">Videowerkstatt</a> in Bern vor. Sie sind ein gutes Duo und bieten Kamera und Postproduktion an.</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><p><em>Möchtest auch du die fünf Fragen beantworten?</em> <br><em>Schreib uns eine Mail, damit wir dir die Fünf Fragen zusenden können. Wir freuen uns dich kennen zu lernen. </em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fünf Fragen an David Röthlisberger]]></title><description><![CDATA[<p><strong>Website:</strong> <a href="http://davidroethlisberger.ch">www.davidroethlisberger.ch</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs</strong>: Bern<br><strong>Tätigkeitsfelder:</strong> Kamera und Color Grading</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><p>Für ein Erlebnis betreffend Filmequipment kommen mir die Dreharbeiten an einem persönlichen Projekt an der Hochschule Luzern</p>]]></description><link>https://blog.cine.equipment/5-fragen-david-roethlisberger/</link><guid isPermaLink="false">60a3ab7fc446500dd0715de9</guid><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[bern]]></category><category><![CDATA[colorgrading]]></category><category><![CDATA[camera]]></category><dc:creator><![CDATA[Cine.Equipment]]></dc:creator><pubDate>Sat, 10 Apr 2021 13:53:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/05/MOF_Bergruf_01.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/05/MOF_Bergruf_01.jpg" alt="Fünf Fragen an David Röthlisberger"><p><strong>Website:</strong> <a href="http://davidroethlisberger.ch">www.davidroethlisberger.ch</a><br><strong>Arbeitsort, wenn nicht gerade unterwegs</strong>: Bern<br><strong>Tätigkeitsfelder:</strong> Kamera und Color Grading</p><h3 id="erz-hle-von-einem-projekt-an-das-du-dich-heute-noch-erinnerst-oder-wo-du-aktuell-gerade-dran-bist-">Erzähle von einem Projekt an das du dich heute noch erinnerst, oder wo du aktuell gerade dran bist.</h3><p>Für ein Erlebnis betreffend Filmequipment kommen mir die Dreharbeiten an einem persönlichen Projekt an der Hochschule Luzern in den Sinn, für das ich meinen Grossonkel portraitierte. Er lebte als Bauer alleine und recht abgelegen in den Emmentaler Hügeln. Als ich am ersten Drehtag bei ihm ankam war er völlig enttäuscht, dass ich alleine und ohne Crew bei ihm aufkreuzte. Er erwartete einen Tonmenschen und grosse Lampen wie für einen Film "für ds Fernseh ds Züri usse". Der Dreh wurde trotzdem eine schöne Erfahrung für uns beide.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/112498518?app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen title="ZAABE N&amp;Auml;H"></iframe></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="woher-holst-du-dir-deine-inspirationen">Woher holst du dir deine Inspirationen?</h3><p>Ich schätze innovative und zeitgenössische Kunst- und Fotobücher als Inspiration. Zum Beispiel <a href="http://www.elidurst.com/the-community">The Community</a> von Eli Durst und <a href="http://www.ronjude.com/12-hz">12 Hz</a> von Ron Jude. Ich finde es ein tolles Medium um auch über Kamerasprache nachzudenken.</p><h3 id="welches-ist-gerade-dein-lieblingsequipment">Welches ist gerade dein Lieblingsequipment?</h3><p>Ich freue mich gerade auf einem Dreh das <a href="https://www.thelightbridge.com/crls/">CLRS-System</a>, entworfen von Christian Berger, ausprobieren zu können.</p><h3 id="wo-bist-du-ausserhalb-der-arbeit-anzutreffen">Wo bist du ausserhalb der Arbeit anzutreffen?</h3><p>Wohl etwas klischiert: In der Natur.</p><h3 id="wem-sollen-wir-als-n-chstes-die-f-nf-fragen-stellen">Wem sollen wir als nächstes die Fünf Fragen stellen?</h3><p>Daniel Bleuer, ein Beleuchter aus Bern, habe ihn kürzlich kennengelernt.</p><!--kg-card-begin: hr--><hr><!--kg-card-end: hr--><p><em>Möchtest auch du die fünf Fragen beantworten?</em> <br><em>Schreib uns eine Mail, damit wir dir die Fünf Fragen zusenden können. Wir freuen uns dich kennen zu lernen. </em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Myrien Barth]]></title><description><![CDATA[Myrien Barth - Wie das Balancieren zwischen den verschiedenen Filmprojekten gelingt.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/myrien-barth/</link><guid isPermaLink="false">5ef9ced0c446500dd0713cc1</guid><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[technik]]></category><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[corona]]></category><category><![CDATA[basel]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Wed, 24 Mar 2021 08:39:20 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/11/01_portrait-myrienbarth-1.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="die-filmschaffende-aus-basel-versteht-es-analytisch-an-ein-thema-heran-zu-gehen-es-mit-viel-genauigkeit-aufzuschl-sseln-und-wieder-neu-zusammenzusetzen-im-interview-gibt-sie-uns-einblick-in-ihre-unterschiedlichen-auftritte-als-filmemacherin-und-wie-es-ihr-gelingt-zwischen-den-verschiedenen-projekten-zu-balancieren-">Die Filmschaffende aus Basel versteht es analytisch an ein Thema heran zu gehen, es mit viel Genauigkeit aufzuschlüsseln und wieder neu zusammenzusetzen. Im Interview gibt sie uns Einblick in ihre unterschiedlichen Auftritte als Filmemacherin und wie es ihr gelingt, zwischen den verschiedenen Projekten zu balancieren.</h2><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/11/01_portrait-myrienbarth-1.jpg" alt="Myrien Barth"><p></p><h3 id="du-hast-seit-kurzem-die-orbit-film-gmbh-mit-timo-schaub-gegr-ndet-was-hat-euch-zu-diesem-schritt-bewegt">Du hast seit Kurzem die <a href="https://orbitfilm.ch">Orbit Film GmbH</a> mit Timo Schaub gegründet. Was hat euch zu diesem Schritt bewegt?</h3><p>Wir arbeiten nun schon 5 Jahre an verschiedenen Filmprojekten zusammen. Die GmbH soll einige Abläufe in der Zusammenarbeit, wie zum Beispiel Abrechnungen und Investitionen, vereinfachen. Für uns selbst wollen wir nun auch einen Schritt weiter gehen mit grösseren Projekten in eigener Produktion. Zudem ist bei Aufträgen mit grösseren Budgets eine gewisse Sicherheit für die Kundschaft wichtig.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/02_Orbitfilm-Team_web_01-1.jpg" class="kg-image" alt="Myrien Barth"><figcaption>Myrien Barth und Timo Schaub haben gemeinsam die Orbit Film GmbH gegründet.</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="neben-der-neu-gegr-ndeten-gmbh-arbeitest-du-auch-noch-als-myrien-barth-und-unter-dem-namen-bonny-orbit-wie-unterscheiden-sich-die-filme-dieser-drei-labels-"><strong>Neben der neu gegründeten GmbH arbeitest du auch noch als <a href="https://www.myrienbarth.ch/">Myrien Barth</a> und unter dem Namen <a href="https://www.bonny-orbit.com/">Bonny Orbit</a>. Wie unterscheiden sich die Filme dieser drei “Labels”?</strong></h3><p>Unter meinem Namen Myrien Barth erarbeite ich eigene Videokunstprojekte und Filme. Diese werden in Ausstellungen oder an Festivals gezeigt und entstehen aus einem persönlichen Thema heraus. Das tagebuchartige Erzählen und Film als Erfahrung im Raum interessieren mich. Zudem experimentiere ich gerne mit Material und Oberflächen für Videoprojektionen.</p><p>Bonny Orbit ist das Duo von mir und Timo Schaub mit welchem wir seit 2015 Auftragsfilme spezifisch für Kunst &amp; Kultur machen. Einerseits für einzelne Kulturschaffende und Ensembles in der Kunst-, Tanz-, Comedy- und Musikwelt, sowie auch für grössere Theater wie in Luzern und Basel. Wir können an vielen spannenden Projekten in der Bühnen- und Kleinkunstwelt dabei sein und den Austausch mit anderen Kulturschaffenden schätze ich sehr.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-width-full kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/03_FuF_MyrienBarth_KunsthausAarau_01.jpg" class="kg-image" alt="Myrien Barth"><figcaption>Myrien Barth mit der Videoarbeit "Fragen und Fische" im Kunsthaus Aarau</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="du-wurdest-mit-bonny-orbit-ausgew-hlt-einen-film-zu-den-neuen-r-umlichkeiten-der-srg-region-basel-zu-machen-dabei-habt-ihr-bilder-aus-den-r-umlichkeiten-mit-einem-splitscreen-neu-zusammengesetzt-wie-seid-ihr-auf-die-idee-gekommen"><strong>Du wurdest mit Bonny Orbit ausgewählt, einen Film zu den neuen Räumlichkeiten der SRG Region Basel zu machen. Dabei habt ihr Bilder aus den Räumlichkeiten mit einem Splitscreen neu zusammengesetzt. Wie seid ihr auf die Idee gekommen? </strong></h3><p>Am neuen Standort der SRG Kultur wurden die Besprechungsräume nach Paaren der Kulturgeschichte benannt - so findet sich zum Beispiel "Kurt" und "Courtney" in der Redaktion für Musik oder "Samson" und "Delilah" in der Redaktion für Religion. Ausgehend davon haben wir das Thema „Paar“ als Grundthema für unser Konzept genommen. Splitscreen war die formelle Schlussfolgerung, um aus zwei Teilen eines zu machen.</p><h3 id="wie-seid-ihr-die-technische-und-konzeptionelle-umsetzung-angegangen"><strong>Wie seid ihr die technische und konzeptionelle Umsetzung angegangen?</strong></h3><p>Die Herausforderung lag darin, in den Räumlichkeiten und im Alltag der Menschen Linien zu finden, die einerseits optisch zusammen finden oder auch einen neuen Sinn, sogar Bildwitz ergeben.</p><p>Wir haben auf unserem Focus Monitor vorbereitete Schablonen, wie eine Mittellinie, ein Rechteck oder einen Kreis geladen. So konnten wir beim Framing gleich die richtige Grösse und Aufteilung für die sich „verschmelzenden“ Bilder anpassen. In der Montage ist dann nochmals einiges passiert mit Ausprobieren, Dynamik und Sounddesign.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/R8Gu9k23ViM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><figcaption>SRF Kultur und das Regionaljournal Basel haben ihren neuen Standort im Meret Oppenheim Hochhaus bezogen. Die Chance lag darin, die neuen Räumlichkeiten auf eine eigene Weise zu portraitieren.</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="neben-deinem-beruflichen-und-kreativen-schaffen-sind-dir-auch-eigene-projekte-ein-anliegen-wie-erlebst-du-dieses-spannungsfeld-zwischen-auftragsarbeiten-mit-abgabefristen-und-den-pers-nlichen-projekten-ohne-deadlines">Neben deinem beruflichen und kreativen Schaffen sind dir auch eigene Projekte ein Anliegen. Wie erlebst du dieses Spannungsfeld zwischen Auftragsarbeiten mit Abgabefristen und den persönlichen Projekten ohne Deadlines?</h3><p>Ein Balanceakt! Bei eigenen Projekten muss ich mir wie ein kleines Vakuum schaffen. So hilft es beispielsweise, wenn ich an einem Vormittag im Atelier bin, zu wissen, dass wenn ich am Nachmittag an den Auftragsarbeiten im Büro arbeite, alles gut aufgeht. Mir selbst einen Zeitplan zu erstellen gibt mir irgendwie Ruhe.</p><p>Inspirationen für eigene sowie fremde Arbeiten kommen mir aber meistens in Momenten, wo ich an ganz etwas anderem arbeite oder unterwegs bin. Deshalb ist mir auch die Abwechslung wichtig.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/11/05_Still-Musikvideo_Sunnar-Glaston_BonnyOrbit.png" class="kg-image" alt="Myrien Barth"><figcaption>Aus dem Musikvideo für Sunnar-Glaston von Bonny Orbit.</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="wie-hast-du-die-corona-zeit-als-filmschaffende-berlebt"><strong>Wie hast du die Corona-Zeit als Filmschaffende überlebt?</strong></h3><p>Mein bestes Hilfsmittel waren Spaziergänge, damit mir nicht die Decke auf den Kopf fällt und meine Augen sich entspannen können. Und im Pyjama zu arbeiten kann super komfortabel sein!</p><h3 id="kurzer-steckbrief-"><strong>Kurzer Steckbrief:</strong></h3><p>Name: Myrien Barth <br>Offiziell Selbständig seit: 2015<br>Arbeitsort: Überall wo es Bewegtbild braucht <br>Webseite: <a href="https://www.myrienbarth.ch/">www.myrienbarth.ch</a> / <a href="https://www.bonny-orbit.com/">www.bonny-orbit.com</a> / <a href="https://orbitfilm.ch/">www.orbitfilm.ch</a><br>Lieblingsequipment: <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/668260-tamron-ef-70-200mm-f-strich-2-punkt-8-os">Tamron 70-200mm f/2.8</a> und <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/961726-metabones-canon-ef-to-sony-e-mount-t-speed-booster">Metabones Speedbooster</a><br>Dieses Equipment will ich gerne mal testen: Probe Lens (Ein sehr spezielles Makro Objektiv.)</p><p></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/10/cineequipment_v2_500px.png" class="kg-image" alt="Myrien Barth"><figcaption>Bist du im Besitz einer Probe Lens oder möchtest diese auch gerne mal testen? Auf <a href="https://cine.equipment/">Cine.Equipment</a> können Film- und Kreativschaffende Material mieten und vermieten.&nbsp;</figcaption></figure><!--kg-card-end: image-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Livestreaming – Equipment, hilfreiche Gadgets und verschiedene Settings.]]></title><description><![CDATA[Livestreaming - Equipment, hilfreiche Gadgets und verschiedene Settings. 
Jonathan Hess im Gespräch über Livestream und Gadgets.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/livestreaming-mit-jonathan-hess/</link><guid isPermaLink="false">5fe9ab6ec446500dd0714a71</guid><category><![CDATA[livestreaming]]></category><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[technik]]></category><category><![CDATA[tipps-tricks]]></category><category><![CDATA[corona]]></category><category><![CDATA[Techtalk]]></category><dc:creator><![CDATA[Fabian]]></dc:creator><pubDate>Tue, 12 Jan 2021 11:08:07 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/vlcsnap-2021-01-12-10h21m16s105-2.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/vlcsnap-2021-01-12-10h21m16s105-2.jpg" alt="Livestreaming – Equipment, hilfreiche Gadgets und verschiedene Settings."><p><a href="https://movingwater.ch/">Jonathan Hess</a>, selbständiger Filmschaffender und Webprogrammierer liebt es technische Prozesse zu optimieren. Dafür tüftelt er mit verschiedenen Gadgets, recherchiert viel und legt auch mal eine Bastelsession ein. Im Gespräch mit <a href="https://cine.equipment/">Cine.Equipment</a> zeigt er uns sein Equipment und wie er dieses für verschiedene Livestream Situationen einsetzt.  </p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card"><iframe width="200" height="113" src="https://www.youtube.com/embed/lbGOP0vuCBM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></figure><!--kg-card-end: embed--><p>Inhalt: </p><ul><li>Vom Blackmagic ATEM mini pro zum Livestreaming. (00:20 - 01:12)</li><li>Livestreaming nach der Pandemie? (02:21 - 04:00)</li><li>Herausforderung bei hybriden Formaten. (04:00 - 05:40)</li><li>Gadget 1: Behringer X AIR XR12 Audio Mixer mit App, Mehreren Ein- und Ausgängen, Auto-Mix/Mute Funktion bei mehreren Referenten (06:00 - 08:19)</li><li>Gadget 2: Selbstgebautes Case mit Videoswitcher Blackmagic ATEM mini pro, Streamdeck, diverse Kamera-Eingänge, Internetanschluss etc. (08:20 - 10:44)</li><li>Herausforderungen, Anspannung und Troubleshooting im Livestreaming gehören dazu (10:44 - 12:20)</li><li><a href="https://listings.cine.equipment/de/movingwater">Welches Equipment</a> vermietet Jonathan und was braucht es um mit Livestreaming anzufangen? (12:19 - 13:25)</li></ul><p>Bereits Ende 2019 hat sich Jonathan einen Videoswitcher <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/962077-atem-mini">ATEM mini von Blackmagic</a> gekauft um zum Beispiel Interviews bereits live schneiden zu können und so Zeit in der Postproduktion zu sparen. Als im März 2020 während dem Lockdown die Nachfrage nach Livestreaming und Webinaren stieg, war er bereits bestens gerüstet dafür. Inzwischen hat Jonathan unterschiedliche Livestream-Settings durchgeführt. So hat er zum Beispiel auch hybride Formen von Livestreaming gemacht, wo Referenten live vor Ort mit Teilnehmenden über online Plattformen wie zum Beispiel Zoom interagieren. Mittlerweile verfügt Jonathan über Equipment, welches ihm ermöglicht Ton und Bild für die unterschiedlichen Steraming-Varianten zu steuern.</p><p>Der <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/1183504-behringer-x-air-xr12">Behringer Mixer</a> benutzt er für das Tonmanagement. Daran kann er mehrere Mikrofone anschliessen und hat verschiedene Ausgänge, welche er programmieren und über eine App selber steuern kann. Wenn er zum Beispiel mehrere Mikrofonquellen hat, hilft ihm die Auto-Mix Funktion, welche nur die lauteste Tonquelle durchlässt und somit bei den anderen Mikrofone die Lautstärke etwas vermindert.</p><p>Für die Organisation vom Bild hat sich Jonathan ein Streamingkoffer mit einem eingebauten Bildschirm und verschiedenen Anschlüssen zusammengebaut. Integriert ist eine <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/962077-atem-mini">Black Magic ATEM mini</a>, womit er die Bildquellen steuern kann. Für hybride Settings kann er damit einfach Livestreamen oder per Webcam auf ein Webinar zugreifen. Mit einem Streamdeck, kann er spezifische Funktionen, wie z.B. Bauchbinden und Namenseinblender, Logos, Intro/Outro-Animationen oder auch sonstige Funktionen auf einzelne Knöpfe programmieren.</p><p>Möchtest du das Livestreamen selber mal ausprobieren oder einzelne Gadgets kennenlernen? Auf Cine.Equipment bieten Jonathan und andere Filmschaffende <a href="https://listings.cine.equipment/?q=livestream">einzelnes Equipment und ganze Sets</a> zum Livestreamen an. Vielleicht brauchst du auch gleich einen Livestream-Experten für eine Produktion, dann kannst du Jonathan inklusive seiner Gadgets direkt dafür <a href="https://movingwater.ch/livestreaming">anfragen</a> :-) .<br><br>Name: Jonathan Hess <br>Workbase: Bern<br>Website: <a href="https://movingwater.ch/">movingwater.ch</a><br><br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Welche Features braucht Cine.Equipment als nächstes? Wir haben bei euch nachgefragt.]]></title><description><![CDATA[Wir haben eine Umfrage unter den ersten 100 NutzerInnen von Cine.Equipment durchgeführt. In diesem Blogpost erfährst du, welche Features von der Community, also von euch gewünscht werden. Von unserer Seite ist klar; es gibt noch viele tolle Features für die Zukunft.  ]]></description><link>https://blog.cine.equipment/umfrage-film-features-auf-cine-equipment/</link><guid isPermaLink="false">5fc4a873c446500dd07148d0</guid><category><![CDATA[umfrage]]></category><category><![CDATA[plattform]]></category><category><![CDATA[versicherung]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Tue, 12 Jan 2021 10:16:43 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/Titelbild.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-haben-eine-umfrage-unter-den-ersten-100-nutzerinnen-von-cine-equipment-durchgef-hrt-in-diesem-blogpost-erf-hrst-du-welche-features-von-der-community-also-von-euch-gew-nscht-werden-von-unserer-seite-ist-klar-die-zukunft-bring-noch-viele-tolle-features-">Wir haben eine Umfrage unter den ersten 100 NutzerInnen von Cine.Equipment durchgeführt. In diesem Blogpost erfährst du, welche Features von der Community, also von euch gewünscht werden. Von unserer Seite ist klar; die Zukunft bring noch viele tolle Features. </h3><h2></h2><h2 id="warum-haben-wir-bei-euch-nachgefragt">Warum haben wir bei euch nachgefragt? </h2><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/Titelbild.jpg" alt="Welche Features braucht Cine.Equipment als nächstes? Wir haben bei euch nachgefragt."><p>Fragen wie; “Wieso ist das Equipment bei einer Vermietung noch nicht über die Plattform versichert?”, “Wie kann ein Mieter direkt über die Plattform bezahlen?", "Wie kann beim Vermieter direkt ein Rechnungsbeleg generiert werden?” oder “Kann mein Equipment über eine Datenbank schneller erfasst werden?” beschäftigen uns. Deshalb haben wir euch gefragt, welches Angebot bei einer Weiterentwicklung für euch Priorität hat.</p><h3 id="klarer-feature-favorit-nr-1-sicherheit-geht-vor-die-versicherung-soll-automatisch-laufen">Klarer Feature Favorit Nr. 1: Sicherheit geht vor, die Versicherung soll automatisch laufen</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/grafik.png" class="kg-image" alt="Welche Features braucht Cine.Equipment als nächstes? Wir haben bei euch nachgefragt."></figure><!--kg-card-end: image--><p>Das Feature einer automatischen Versicherung des Equipments über die Plattform ist laut Umfrage euer Favorit. Wir alle wollen, dass im Falle eines Schadens, Diebstahls oder was auch immer die Kosten gedeckt sind. Und die meisten von uns wollen sich auch nicht mit dem Papierkram herumschlagen, falls mal was schief geht. Auch wenn dieses Feature noch nicht auf der Plattform verfügbar ist, können wir dir mit unserem Partner eine Versicherungs-Lösung anbieten. <a href="https://www.lings.ch/#/">Lings</a>, bietet Versicherungen auf Tagesbasis an. Du kannst somit dein Equipment für jeden Tag deiner Vermietung voll decken lassen. Wir haben mit Roger von <a href="https://www.lings.ch/#/">Lings</a> über Versicherungen allgemein, aber auch über ihr Angebot zu Versicherungen auf Tagesbasis gesprochen. <a href="https://blog.cine.equipment/versicherung-meines-filmfotoequipment/">Hier</a> findest du mehr dazu. </p><blockquote><strong>Damit Teilen von hochwertigem Equipment Freude macht, braucht es neben einer guten Versicherung auch Vertrauen.</strong></blockquote><p>Wir wollen, die Plattform so sicher und vertrauenswürdig wie möglich halten. Darum prüfen wir jede Neuanmeldung auf der Plattform höchstpersönlich hinsichtlich Professionalität der Person und Richtigkeit der Angaben. Das heisst wir führen zuerst einen Glaubwürdigkeitscheck durch und schauen, ob die Person irgendwo auf Filmrelevanten Plattformen dabei ist (z.B. Swissfilms, SSFV, Filmhochschulen, regionale Filmverbände, sonstige schweizer Onlineportale). Anschliessend nehmen wir kurz Kontakt mit der neuangemeldeten Person auf und im Zweifelsfall (wenn wir z.B. keine Antwort auf unsere E-Mail erhalten), sperren wir die Person. </p><h3 id="klarer-feature-favorit-nr-2-online-zahlung">Klarer Feature Favorit Nr. 2: Online Zahlung</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/grafik-1.png" class="kg-image" alt="Welche Features braucht Cine.Equipment als nächstes? Wir haben bei euch nachgefragt."></figure><!--kg-card-end: image--><p>Auch bei der Zahlung geht es um das Thema “Sicherheit”. Denn wir wollen die gemieteten Sachen auch bezahlt haben. Bisher haben wir positive Erfahrungen betreffend der Vermietungen über die Plattform und der Bezahlung der Beträge gemacht. Natürlich ist eine Vorauszahlung immer wünschenswert. Das wird eine unserer grösseren Investitionen in die Zukunft der Plattform sein. Denn dieses Feature braucht es aus unserer Sicht unbedingt. </p><h3 id="feature-favorit-nr-3-occasionb-rse">Feature Favorit Nr. 3: Occasionbörse</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/grafik-3.png" class="kg-image" alt="Welche Features braucht Cine.Equipment als nächstes? Wir haben bei euch nachgefragt."></figure><!--kg-card-end: image--><p>Juhuuu! Dieses Feature konnten wir bereits umsetzen. Neu kannst du bei deinem Equipment ein Häcklein setzen, wenn du es verkaufen willst. Interessierst du dich für Equipment das zum Verkauf angeboten wird? Dann kannst du beim Filter <a href="https://listings.cine.equipment/?view=grid&amp;checkbox_filter_option_553466=553466">"Auch zu Verkaufen"</a> ein Häcklein setzen und danach suchen. <br></p><h3 id="weitere-feature-favoriten-">Weitere Feature Favoriten:  </h3><ul><li>Bewertung</li><li>Warenkorb</li><li>Workshops</li><li>Jobbörse (für ein Teil von euch wichtig)</li></ul><p>Wir sehen für Cine.Equipment noch ganz viel Möglichkeiten. Aus eurer Rückmeldung lesen wir, dass vorerst die Features rund um das mieten und vermieten ausgebaut werden sollen, bis wir uns an andere Angebote machen. Ein Bewertungs-Feature steigert z.B. die Vertrauenswürdigkeit der einzelnen Mitglieder und ein Warenkorb macht es einfacher gleich ein ganzes Set zusammenzustellen. Weil wir mit Cine.Equipment die Vision haben, die Community der schweizer Filmschaffenden zu stärken, sehen wir ein riesiges Potential was z.B. Wissen teilen angeht. Du kannst heute schon beim Ausleihen für ein Crashkurs zum Equipment oder eine bestimmte Einstellung anfragen. Die Besitzenden vom Equipment sind gleichzeitig auch die Experten dafür. <br></p><h3 id="das-braucht-es-vorerst-nicht-">Das braucht es vorerst nicht:</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/grafik-7.png" class="kg-image" alt="Welche Features braucht Cine.Equipment als nächstes? Wir haben bei euch nachgefragt."></figure><!--kg-card-end: image--><p>Als eher unwichtig habt ihr untenstehende Punkte angegeben. So hat es zum Beispiel die Dating Plattform nicht auf die Favoritenliste geschafft hat. Aber, natürlich war dieser Punkt auch nicht wirklich ernst gemeint.</p><ul><li>Kurier</li><li>Equipment-Agent</li><li>Blog und Forum</li><li>Dating Plattform</li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt?]]></title><description><![CDATA[Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt? Wir haben unsere ersten 100 User gefragt und das Ergebnis zusammengefasst.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/umfrage-zur-plattform-teil-1/</link><guid isPermaLink="false">5f8417e2c446500dd07145aa</guid><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[plattform]]></category><category><![CDATA[umfrage]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Mon, 02 Nov 2020 20:52:46 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/Titelbild-1.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-haben-unsere-ersten-100-user-gefragt-hier-haben-wir-teil-1-der-ergebnisse-f-r-dich-zusammengefasst-">Wir haben unsere ersten 100 User gefragt. Hier haben wir Teil 1 der Ergebnisse für dich zusammengefasst. <br></h3><h2 id="wie-wird-die-plattform-bisher-genutzt">Wie wird die Plattform bisher genutzt?</h2><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2021/01/Titelbild-1.jpg" alt="Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt?"><p>Die meisten User nutzen die Plattform sowohl zum Mieten wie auch zum Vermieten von Equipment.</p><ul><li>Zwei Drittel bieten ihre Filmausrüstung auf Cine.Equipment an und nutzen die Plattform gleichzeitig zum Mieten von Material. </li><li>Vom Rest bietet eine Hälfte nur Material an, die Anderen mieten ausschliesslich Material. </li></ul><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/grafik.png" class="kg-image" alt="Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt?"></figure><!--kg-card-end: image--><h2 id="nach-was-suchen-die-user-auf-cine-equipment">Nach was suchen die User auf Cine.Equipment?</h2><p>Bisher werden hauptsächlich einzelne Objekte wie zum Beispiel ein Scheinwerfer, eine Funkstrecke, eine zusätzliche Kamera und weitere einzelne Komponenten über Cine.Equipment angefragt. Eine ganze Ausrüstung für ein Filmset ist eher weniger gefragt. Das mag wohl auch daran liegen, dass die meisten der User auf Cine.Equipment bereits einen Grossteil von eigenem Equipment haben und einfach hie und da mal noch etwas Zusätzliches brauchen.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/grafik-1.png" class="kg-image" alt="Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt?"></figure><!--kg-card-end: image--><h2 id="wo-wird-bisher-film-equipment-gemietet-oder-ausgeliehen">Wo wird bisher Film Equipment gemietet oder ausgeliehen?</h2><p>Die Plattform Cine.Equipment kann sich noch weiter etablieren wenn es darum geht, das richtige Equipment zur passenden Zeit zu finden.</p><ul><li>Viele von euch mieten ihr Filmequipment für den nächsten Dreh bis jetzt noch vorwiegend bei lokalen Filmequipment-Verleihs oder privat bei Berufskollegen. </li></ul><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/grafik-3.png" class="kg-image" alt="Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt?"></figure><!--kg-card-end: image--><h2 id="und-jetzt-wie-weiter">Und Jetzt? Wie weiter?</h2><p>Es freut uns, dass bereits jetzt die Hälfte aller Filmschaffenden, die auf der Plattform nach etwas gesucht haben, auch tatsächlich fündig wurden. Wir sind laufend dran das Angebot zu erweitern, damit flächendeckend in der ganzen Schweiz mehr angeboten wird. </p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/07/grafik-4.png" class="kg-image" alt="Wie wird die Plattform Cine.Equipment bisher von euch genutzt?"></figure><!--kg-card-end: image--><ul><li>Solltest du mal etwas nicht finden, frag bei uns nach. Das haben andere auch schon gemacht. Wir können dann Leute aus dem Netzwerk von Cine.Equipment anschreiben von welchen wir wissen, dass sie dieses Material haben oder in einem unserer Newsletter darauf hinweisen. </li><li>Fehlt dir Zubehör zu deiner Kamera, Scheinwerfer etc.? Frag bei der Person mit dem entsprechenden Equipment nach. Wer weiss, vielleicht hat sie einzelne Zubehörteile einfach noch nicht raufgeladen.</li></ul><h2 id="hilf-uns-mit-das-angebot-von-cine-equipment-in-deiner-stadt-zu-vergr-ssern">Hilf uns mit, das Angebot von Cine.Equipment in deiner Stadt zu vergrössern</h2><p>Wenn du dich bereits bei Cine.Equipment angemeldet hast kannst du <a href="https://listings.cine.equipment/invitations/new">hier</a> deine Freunde einladen oder Personen mit Filmequipment ermutigen, ihr eigenes Equipment auf der Plattform zu erfassen.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Sean Wirz und sein neuer Kurzfilm UNLEASH: Im Gespräch mit Oliver Schären von Cine.Equipment.]]></title><description><![CDATA[Ein leeres Haus, sieben Tage, eine Whatsapp-Gruppe und die Frage; Auf was habt ihr Bock? Daraus ist der neue Kurzfilm Unleash von Sean Wirz entstanden.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/sean-wirz-unleash/</link><guid isPermaLink="false">5f4cae9fc446500dd07141ab</guid><category><![CDATA[corona]]></category><category><![CDATA[filmschaffende]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[director]]></category><dc:creator><![CDATA[Oliver Schären]]></dc:creator><pubDate>Tue, 20 Oct 2020 18:59:44 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/12/sean-wirz-unleashed.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<blockquote><strong>"Ein Film muss gezwungenermassen etwas zeigen, was man sonst nicht sieht." </strong>Sean Wirz</blockquote><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/12/sean-wirz-unleashed.png" alt="Sean Wirz und sein neuer Kurzfilm UNLEASH: Im Gespräch mit Oliver Schären von Cine.Equipment."><p>Ein leeres Haus, sieben Tage, eine Whatsapp-Gruppe und die Frage; Auf was habt ihr Bock? Daraus ist der neue Kurzfilm <a href="http://www.seanwirz.com/unleash">Unleash</a> von <a href="http://www.seanwirz.com/">Sean Wirz</a> entstanden. Im Interview mit <a href="https://cine.equipment/">Cine.Equipment</a> gibt uns Filmemacher Sean Wirz Einblick in die Entstehung und die Hintergründe seines letzten Kurzfilms Unleash. </p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card"><iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/s3FTVBzavFs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></figure><!--kg-card-end: embed--><p>Du erfährst:</p><ul><li>Wie alles mit einem leerstehenden Haus begann, dann die Crew und erst zuletzt die Geschichte entstand: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=85">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=85</a></li><li>Warum der Kameramann <a href="https://vimeo.com/435754641">John Rütti</a> mit einer <a href="https://foto-zumstein.ch/de/blog/atlas-orion-2x-anamorphic-prime-linsen-und-red-gemini-5k-erfahrungsbericht.html">Atlas Orion 2X Anamorphic Primes</a> von Zumirent gedreht hat und wie sie zur Idee für anamorphe Bilder kamen: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=327">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=327</a></li><li>Wie die Figurentwicklung der fünf Charaktere vonstatten ging: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=241">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=241</a><br>und warum die Musik zum Film vor Ort entwickelt wurde: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=690">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=690</a></li><li>Wie Sean Wirz seine Rolle als Regisseur sieht und bei Unleash umgesetzt hat: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=890">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=890</a> </li></ul><blockquote><strong>"Zufälle können gut sein, bei mir ist jedoch nichts beliebig." </strong>Sean Wirz</blockquote><ul><li>Woher seine Inspirationen kommen und wie er gelernt hat im Wechsel mit seiner Intuition und einer analytischen Herangehensweise zu arbeiten: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=1879">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=1879</a></li><li>Warum der Film ein Lockdown-Film ist, obwohl bei den Aufnahmen noch niemand davon wusste: <a href="https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=1045">https://youtu.be/s3FTVBzavFs?t=1045</a></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Lukas Gähwiler - der Filmemacher aus Basel]]></title><description><![CDATA[Im Interview berichtet Lukas wie er darauf gekommen ist Stock-Footage aus der Schweiz zu produzieren, warum er in der Postproduktion gelegentlich in einen Arbeitsrausch verfällt und wie er die Zeit während dem Lockdown für ein neues Konzept genutzt hat. ]]></description><link>https://blog.cine.equipment/lukas-gaehwiler/</link><guid isPermaLink="false">5f0c284ac446500dd0713f52</guid><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[corona]]></category><category><![CDATA[tipps-tricks]]></category><category><![CDATA[story]]></category><category><![CDATA[people]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Mon, 31 Aug 2020 12:24:17 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/08/Anmerkung-2020-08-31-143759.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h3 id="im-interview-berichtet-lukas-wie-er-darauf-gekommen-ist-stock-footage-aus-der-schweiz-zu-produzieren-warum-er-in-der-postproduktion-gelegentlich-in-einen-arbeitsrausch-verf-llt-und-wie-er-die-zeit-w-hrend-dem-lockdown-f-r-ein-neues-konzept-genutzt-hat-">Im Interview berichtet Lukas wie er darauf gekommen ist Stock-Footage aus der Schweiz zu produzieren, warum er in der Postproduktion gelegentlich in einen Arbeitsrausch verfällt und wie er die Zeit während dem Lockdown für ein neues Konzept genutzt hat. </h3><h3 id="du-hast-dich-auf-die-postproduktion-spezialisiert-was-reizt-dich-daran"><br>Du hast dich auf die Postproduktion spezialisiert. Was reizt dich daran? </h3><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/08/Anmerkung-2020-08-31-143759.jpg" alt="Lukas Gähwiler - der Filmemacher aus Basel"><p>Wie man aus Einstellungen, Bildern, Dialogen, Musik und/oder Geräuschen eine Geschichte, einen Spannungsbogen, eine Stimmung generieren kann – das fasziniert mich. Man hat einen Bausatz an Elementen und kann damit etwas erschaffen, das Emotionen provoziert. Aus demselben Material können ganz unterschiedliche Filme entstehen; rasante, epische, bessere oder schlechtere.</p><h3 id="hast-du-einen-bestimmten-stil-den-du-verfolgst">Hast du einen bestimmten Stil den du verfolgst?</h3><p>Die Filme, welche ich schneide und bei welchen ich gelegentlich Regie führe und teils auch Kamera mache, sind meist zwischen 15 Sekunden und maximal 10 Minuten lang.</p><p>Ich persönlich mag schnelle, teils auch Zwischen-Schnitte; ein Wechselspiel von Bildern, die etwas länger stehen, gepaart mit kurzen, teils auch abstrakten “Fills”, welche mehr eine Stimmung als eine Information vermitteln. Mood-Filme sind meine Lieblingsdisziplin.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/289134819?app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="Showreel LUKAS FILM 2018"></iframe></figure><!--kg-card-end: embed--><p>Beim Schneiden ist der Einstieg immer am mühsamsten. Das Visieren, Sortieren und Markieren von teils stundenlangem Footage ist eine Knochenarbeit – aber eine wichtige. Denn man muss sein Material kennen. Der Spass beginnt mit dem Erstellen eines ersten Rohschnitts. Hier können die Legosteinchen auf unterschiedlichste Arten miteinander kombiniert werden. Fragmente von Musikstücken bilden dazu oft das Fundament. Und wenn der Rohbau dieses Konstrukts dann noch mit Geräuschen garniert wird, kann ich schon mal in einen richtigen Arbeitsrausch verfallen. Am nächsten Tag, mit frischem Blick, erfolgt dann aber meist die Ernüchterung. Der Weg bis zur ersten Vorführversion ist oft steinig. Gnadenloses Verwerfen, Umstellen und Verdichten. Ich muss Lösungen finden für Probleme, von denen die meisten gar keine Ahnung haben, dass sie überhaupt existieren. </p><p>Im Abnahme-Prozess kann es dann schon noch hie und da zu einem vergossenen Tränchen kommen. Wenn die eine oder andere spektakulär geschnittene Kurve als zu sportlich abgetan wird und begradigt werden muss. </p><p>Meine Arbeiten sind aber nicht immer so emotional. Oft ist die Aufgabe auch vergleichbar mit Malen nach Zahlen. Der Spielraum ist dann eher gering– aber auch hier wird um einzelne Frames gerungen. Oder die Herausforderung steckt in der redaktionellen Arbeit, bei der das Rohmaterial inhaltlich auf die Essenz zusammengekürzt und zu einem roten Faden zusammengefügt werden muss.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/302798418?app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="Intertime Switzerland"></iframe><figcaption>Eine One Man Band-Produktion; Regie, Kamera &amp; Schnitt Lukas Gähwiler für Intertime Switzerland</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="wie-erlebst-du-das-arbeiten-mit-stock-footage">Wie erlebst du das Arbeiten mit Stock Footage? </h3><p>Auf Stock Footage zurückzugreifen ist oft eine Notlösung – beruhend auf dem Irrglauben, man könne viel Geld sparen und trotzdem dieselbe Qualität wie bei projektspezifisch gedrehtem Material bekommen. Zudem ist es für alle Beteiligten nicht wirklich befriedigend. Als Editor passendes Stock Footage zu finden ist ein elender Stunden-Friedhof. Der Regisseur oder Produzent meinen, es gäbe doch bestimmt irgendwo noch passenderes Footage zu finden und der Kunde beklagt sich (oft zu recht), dass die Leute, Landschaften, Gegenstände in den Aufnahmen nicht wirklich Schweizerisch aussehen. </p><h3 id="wie-bist-du-dazu-gekommen-selber-stock-footage-zu-produzieren">Wie bist du dazu gekommen selber Stock Footage zu produzieren?</h3><p>Vor einigen Jahren habe ich für die Werbekampagne einer Automarke auf viel Stock-Footage zurückgreifen müssen. Nach einem ersten unbefriedigenden Rohschnitt mit Stock Footage bin ich kurzerhand mit meiner Kamera durch die Schweiz gereist und habe selber Aufnahmen gemacht. Seither habe ich oft bei Ausflügen und in den Ferien meine Kamera dabei und mache Aufnahmen. Inzwischen habe ich ein paar Hundert Sujets, welche ich schon in verschiedenen Produktionen verwenden konnte und auch auf dem Stock Footage-Portal <a href="https://www.pond5.com/de/artist/lukasfilm">Pond5</a> zum Verkauf anbiete. Reich werde ich damit zwar nicht, aber so kann ich als Editor meinen Kunden einen Mehrwert bieten und hoffe, dadurch noch mehr Mood-Filme machen zu können. </p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/357814339?app_id=122963" width="426" height="240" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="Lizenzfreies Mood-Footage aus der Schweiz"></iframe><figcaption>Mood-Footage-Reel: Lizenzfreies Mood-Footage aus der Schweiz&nbsp;</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="als-sharing-plattform-interessiert-uns-der-gedanke-des-teilens-siehst-du-weiteres-potential-im-teilen-von-aufnahmen-oder-allgemein-im-filmbereich">Als Sharing Plattform interessiert uns der Gedanke des Teilens. Siehst du weiteres Potential im Teilen von Aufnahmen oder allgemein im Filmbereich? </h3><p>Die bestehenden, weltweit agierenden Stock Footage Plattformen finde ich als Vertriebskanal von Stock Footage ausreichend. Zumindest für meine Zwecke braucht’s davon keine Schweizer Lösung. Vielleicht braucht’s mehr das Wissen, dass da oder dort auf den grossen Plattformen oder eben direkt bei mir auch brauchbares Footage aus der Schweiz zu finden ist.</p><p>Generell finde ich aber den Sharing Gedanke sehr sinnvoll und nützlich. Bei mir läuft das Ausleihen von Geräten aber meist direkt über persönliche Kontakte.</p><h3 id="was-k-nnte-die-arbeit-der-schweizer-filmemachenden-weiter-erleichtern">Was könnte die Arbeit der Schweizer Filmemachenden weiter erleichtern?</h3><p>Ich würde ein schweizweites, möglichst detailreiches Register/Netzwerk an Freelancern spannend finden. Das Filmportal <a href="https://www.451.ch/">451°F</a> leistet da zum Beispiel schon einen Beitrag mit ihrer “Crew“-Rubrik. Meines Erachtens bräuchte es aber eine deutlich genauere Kategorisierung und Suchfunktion. Ein Editor für Dokfilme ist etwas ganz anderes als ein Editor von Werbespots. Wenn man erst dutzende Lebensläufe und Filmografien studieren muss, um zu erfahren was eine Person kann oder eben nicht, dann ist das wenig hilfreich. Es ist die Suchfunktion, die eine Plattform ausmacht.</p><h3 id="auf-cine-equipment-bietest-du-ein-unterwasser-geh-use-an-in-welchen-gew-ssern-hast-du-damit-bereits-aufnahmen-gemacht">Auf Cine.Equipment bietest du ein Unterwasser-Gehäuse an. In welchen Gewässern hast du damit bereits Aufnahmen gemacht?</h3><p>Ich hab damit schon in verschiedenen Gewässern experimentiert; während den letzten Sommerferien in der Maggia im Tessin, in Gebirgsbächen und beim Rheinschwimmen hier in Basel. Das Footage bei Stock-Anbietern besteht oft aus „braveren“ Bildern, Totalen oder Schwenks. Dynamische Detail-Aufnahmen, etwas aussergewöhnliche Perspektiven oder auch mal abstraktere Bilder sind eher Mangelware. Genau sowas lässt sich z.B. mit einem Unterwasser-Gehäuse gut machen. Ich habe nicht wirklich teures Equipment; eine Panasonic GH5 und ein paar Optiken. Dafür nehme ich mein Equipment überall mit und wage auch mal Manöver, die man sich mit einer teuren Kamera zweimal überlegen würde. </p><p><a href="https://listings.cine.equipment/de/lukasfilm">Filmequipment zum Mieten von Lukas Gähwiler</a></p><h3 id="f-r-das-musikvideo-before-we-disappear-von-der-band-days-we-are-even-hast-du-mit-selbst-gebastelten-linsen-gearbeitet-welche-erfahrungen-hast-du-damit-gemacht">Für das Musikvideo “Before we Disappear” von der Band “Days we are even” hast du mit selbst gebastelten Linsen gearbeitet. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?</h3><p>Lochkameras haben mich schon immer fasziniert. Die Idee dieses Prinzips mit einer Systemkamera zu versuchen ist zwar nicht von mir, aber ich hatte grossen Spass beim Ausprobieren und ein Musikvideo eignet sich prima für solche Experimente. Dabei habe ich Kameragehäuse-Deckel durchbohrt, mit Alufolie beklebt und kleine Löcher in die Alufolie gestochen. Diese Löcher sind nicht besonders lichtstark, ergeben aber ein unscharfes Bild. Mit verschiedenen Gläsern und Lupen vor dem Loch können schöne Bildverzerrungen entstehen – und wenn mehrere Löcher in die Alufolie gestochen werden, gibt’s tolle Doppelbilder. Alte Optiken aus dem Brocki umgekehrt auf ausgebohrte Kameragehäuse-Deckel montiert ergeben teils krasse Makrooptiken. Einen Teil der Aufnahmen vom Musikvideo “Before we Disappear” habe ich in Verkehrs- und Industriezonen von Basel gedreht, der Grossteil ist aber “Found Footage”, welches ich vom Computer-Monitor abgefilmt habe. </p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/356383538?app_id=122963" width="426" height="240" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="Days we are even: Before We Disappear"></iframe><figcaption>Days we are even: Before We Disappear</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="wie-hast-du-die-corona-krise-bisher-erlebt-und-haben-sie-neue-gedanken-oder-ideen-bei-dir-ausgel-st">Wie hast du die Corona-Krise bisher erlebt und haben sie neue Gedanken oder Ideen bei dir ausgelöst?</h3><p>Ich hatte das Glück während dem Lockdown gleich zwei “Corona-Filme” umsetzen zu dürfen. Nebst der Betreuung meiner jüngsten Tochter war ich damit gut ausgelastet. Das grosse Loch kam nach dem Lockdown, da hatte ich während gut einem Monat so gut wie keine Aufträge - inzwischen geht’s aber wieder bergauf. <br>In dieser freien Zeit habe ich mein Stock Footage Archiv erweitert und ein Konzept für eine kurze Reportage über die Altersvorsorge von Selbständigerwerbenden erarbeitet. Die Krise war definitiv ein Schuss vor den Bug und die Zahlungen der Ausgleichskasse geben einen vagen Vorgeschmack, mit was für AHV-Beiträgen man als Selbständigerwerbender in der Pension rechnen kann. Höchste Zeit also, herauszufinden, welche Möglichkeiten für die Altersvorsorge man auch bei einem geringen Einkommen hat.<br>Das Konzept habe ich einer Kundin aus der Finanz- und Versicherungsbranche geschickt. Sie hat es mit regem Interesse aufgenommen. Wenn alles klappt, wird daraus nun eine Auftragsarbeit.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/415916134?app_id=122963" width="426" height="240" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="WIR Bank: Imagefilm KMU-Netzwerk"></iframe><figcaption>Imagefilm im Kontext der Corona-Krise. Postproduktion Lukas Gähwiler</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="du-unterrichtest-ja-auch-wie-bist-du-den-fernunterricht-w-hrend-dem-lockdown-angegangen">Du unterrichtest ja auch. Wie bist du den Fernunterricht während dem Lockdown angegangen?</h3><p>Ich unterrichte an der Schule für Gestaltung Basel Fachunterricht in der Berufslehre Interactive Media Designer/in EFZ. In meinem Kurs erstellen die Lernenden einen einfachen Werbespot - von der Konzeption, dem Dreh bis hin zur Postproduktion. Die Dreharbeiten konnten noch in der Schule vor dem Lockdown durchgeführt werden. Während dem Lockdown haben die Lernenden die Postproduktion dann von zu Hause aus bewältigt. Mittels Videochats und Screensharing konnte ich die Projekte in der Postproduktion betreuen. Das funktionierte ganz gut. </p><h3 id="kurzer-steckbrief-">Kurzer Steckbrief:</h3><p>Name: Lukas Gähwiler<br>Wohnort/Arbeitsort: Basel<br>Filmschaffender seit: selbständig seit 2009<br>Webseite: <a href="https://lukas-film.ch/">www.lukas-film.ch</a><br>Lieblingsequipment: Schnapsglas, welches man vor die Optik halten kann um Bildverzerrungen zu generieren</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Karin Schmid - Von den grossen Filmsets gehts vorwärts zu kleineren Produktionen.]]></title><description><![CDATA[Während 3 Jahren war sie fast ausschliesslich auf grösseren Filmsets wie zum Beispiel bei Tatort-Serien anzutreffen. Zurück zu grösseren Produktionen will Karin Schmid aktuell nur noch selten.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/karin-schmid/</link><guid isPermaLink="false">5ea1917ac446500dd0713787</guid><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[story]]></category><category><![CDATA[corona]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Mon, 18 May 2020 21:10:53 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/05/Dreharbeiten-am-_Ckster_-Kopie-2.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/05/Dreharbeiten-am-_Ckster_-Kopie-2.jpg" alt="Karin Schmid - Von den grossen Filmsets gehts vorwärts zu kleineren Produktionen."><p><strong>Karin Schmid arbeitet aktuell hauptsächlich für kleinere Projekte und Auftragsarbeiten in den Bereichen Musikvideo, Kurzfilm, Imagefilm und Dokumentarfilm. Das sah vor ein paar Jahren noch ganz anders aus. Während 3 Jahren war sie fast ausschliesslich auf grösseren Filmsets wie zum Beispiel bei Tatort-Serien oder dem Episoden-Spielfilm "Heimatland" anzutreffen. Zurück zu grösseren Produktionen will Karin Schmid aktuell nur noch selten. Obwohl..., wenn sich die Gelegenheit bietet als Cutterin zu arbeiten, würde die Sache etwas anders aussehen. Und wenn dabei noch ihre kreative Mitgestaltung gefragt wäre? Ja. So wäre sie bei den “Grossen” wieder vermehrt an Board.</strong></p><h3 id="karin-an-welchem-projekt-arbeitest-du-gerade">Karin, an welchem Projekt arbeitest du gerade?</h3><p>Aktuell habe ich geraden den Schnitt für ein Kurzfilmprojekt abgeschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Regisseur<a href="http://www.seanwirz.com/"> Sean Wirz</a>. Es ist eine Mischung aus Kurzfilm und Musikvideo. Ausserdem liegt ein weiterer Kurzfilm zum Schneiden auf meinem Tisch bereit. Dazwischen kam jetzt noch ganz spontan ein Kurzfilm von Adrian Perez in Koproduktion mit dem SRF, welcher gerade auf SRF <a href="https://www.srf.ch/play/tv/schweizer-film/video/19-vergessen-im-lockdown?id=9ea47ae3-d5f1-448f-8c7d-b5e7b4f4d66b">zu sehen</a> ist. Der Rest steht noch in den Sternen. Im Moment ist die Lage nicht ganz einfach, aber wir werden sehen wie sich diese ganze Corona-Krisenzeit entwickelt. Zum Glück sind wir Filmschaffenden relativ flexibel, was die schwankende Finanzlage angeht. Und eine kurze Verschnaufpause tut manchmal auch ganz gut.</p><h3 id="was-hast-du-auf-den-grossen-filmsets-gelernt"><strong>Was hast du auf den "grossen" Filmsets gelernt?</strong></h3><p>Ich habe in den unterschiedlichsten Bereichen und Positionen bei Spielfilmen und Dokumentarfilmen gearbeitet. Ich mag neue Herausforderungen, kann mich für vieles begeistern und versuche mich ständig weiterzubilden. Letztes Jahr habe ich zum Beispiel angefangen, mein technisches Wissen im Bereich DIT/Data Wrangling übers Kamerawerk aufzubessern. Das Arbeiten auf grösseren Spielfilmsets hat mir Selbstvertrauen mitgegeben, auch für meine eigenen Projekte.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/05/Dreh-auf-Ibiza.jpg" class="kg-image" alt="Karin Schmid - Von den grossen Filmsets gehts vorwärts zu kleineren Produktionen."><figcaption>Dreh auf Ibiza</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="warum-wendest-du-dich-jetzt-wieder-vermehrt-kleineren-projekten-zu"><strong>Warum wendest du dich jetzt wieder vermehrt kleineren Projekten zu?</strong></h3><p>Ich mag an grösseren Filmsets, dass man für kurze Zeit als kleine Familie zusammenwächst und neue Leute kennenlernt. Allerdings fehlt mir dort das Ausleben meiner eigenen Kreativität. Da ist man – in meinem Alter – häufig die Assistenz der Assistenz. Dazu kommt, dass man bei grösseren Produktionen sehr selten am Wohnort dreht und man dann auch schnell mal 1-2 Monate vom Umfeld abgeschottet ist. Ich hatte einfach wieder mehr Lust auf eigene Projekte, kreatives Arbeiten und darauf, meinen Alltag wieder selbstbestimmter zu führen.</p><h3 id="in-welche-richtung-willst-du-in-zukunft-mit-deiner-arbeit-gehen"><strong>In welche Richtung willst du in Zukunft mit deiner Arbeit gehen?</strong></h3><p>Die Phase als Freelancerin bei Spielfilmen hat mir geholfen herauszufinden was ich wirklich machen will. Für kleinere Projekte mache ich nach wie vor sehr gerne Kamera und Regie, aber längerfristig und im grösseren Rahmen zieht es mich zum Schnitt. Es gibt ja Menschen, die wissen schon sehr früh was genau sie machen möchten, ich gehöre zu den Menschen, die eine Weile brauchen um das erst herauszufinden. Auch wenn ich dadurch ein paar Umwege mehr gemacht habe, bereue ich diesen Prozess nicht. Ich finde es spannend, wie sich mein Weg entwickelt und bin gespannt wie meine Arbeitssituation in einem, zwei, drei Jahren aussehen wird.</p><h3 id="du-hast-bereits-verschiedene-auftr-ge-im-musikbereich-umgesetzt-was-spricht-dich-an-diesen-projekten-an"><strong>Du hast bereits verschiedene Aufträge im Musikbereich umgesetzt. Was spricht dich an diesen Projekten an?</strong></h3><p>Eine meiner Leidenschaften gilt der Musik im Film. Das spiegelt sich auch in meinen Auftragsarbeiten wieder, welche häufig Musikvideos oder Konzertveranstaltungen sind. Finanziell gesehen lohnen sind Musikvideos in der Regel nicht, aber es macht Spass<strong>, </strong>weil man sich dabei filmisch austoben kann. Nach Möglichkeit arbeite ich beim Drehen von Low-Budget-Produktionen gerne mit meiner Schwester zusammen. Wir ergänzen einander sehr gut, probieren neue Dinge aus und haben meist sofort unzählige Ideen. Es gilt dann jeweils eine abstruse Idee zu einem durchführbaren Konzept weiter zu entwickeln. Ich mag es – vor allem wenn ich selber hinter der Kamera stehe – wenn ich spontan auf Ereignisse reagieren kann und im Voraus nicht schon alles durchgeplant ist.So haben wir zum Beispiel für die Newcomer-Band AriesZaes ein Musikvideo gedreht, bevor sie überhaupt eigene Musik hatten. Passend dazu wurde eine leere Lagerhalle ausgewählt, alles weitere hat sich dann daraus ergeben. So auch das analoge Blitzlicht, das sich im Nachhinein als sehr passend zur elektronischen Musik herausgestellt hat. Entstanden ist ein Teaser für das mittlerweile mit Musik gefüllte Album.</p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/380053837?app_id=122963" width="426" height="240" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="AriesZaes &amp;quot;Debris&amp;quot; Teaser"></iframe><figcaption>Teaser für das Album "Debris" von AriesZaes mit einer Komposition von mehreren Songs des Albums. Schmiderei: Regie, Kamera &amp; Schnitt, Grading</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><p></p><!--kg-card-begin: embed--><figure class="kg-card kg-embed-card kg-card-hascaption"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/281143562?app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="Tobi Gm&amp;uuml;r - Empfschtoff"></iframe><figcaption>Musikvideo "Tobi Gmür - Empfschtoff" Schmiderei: Regie, Kamera &amp; Schnitt, Grading</figcaption></figure><!--kg-card-end: embed--><h3 id="was-gef-llt-dir-am-schnitt-und-wie-gehst-du-an-einen-schnitt-heran"><strong>Was gefällt dir am Schnitt und wie gehst du an einen Schnitt heran?</strong></h3><p>Am Schnitt gefällt mir das puzzeln. Sobald du einen Schnitt machst, beeinflusst es die ganze Geschichte wieder neu. Man hat eine bestimmte Anzahl von Material, ist aber je nach Projekt sehr frei wie man die Geschichte schlussendlich erzählen will. Bei jedem neuen Projekt startet man wieder bei Null, es gibt keine Routine und das macht es spannend. Es ist eine schöne Mischung aus dramaturgischen Überlegungen und intuitivem Ausprobieren. Es ist wie eine Art Puzzlespiel mit fliessenden Ecken.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/04/Schnittsequenz-fu-r-ein-aufwa-ndiges-Musikvideo.jpg" class="kg-image" alt="Karin Schmid - Von den grossen Filmsets gehts vorwärts zu kleineren Produktionen."><figcaption>Schnittsequenz für ein aufwändiges Musikvideo mit 20 Videospuren</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><p><br>Das A und O beim Schnitt ist die Ordnung des Materials im Schnittprogramm.Wenn da schon von Anfang an ein Chaos herrscht, wird der Schnitt zäh. Wenn du die Puzzlestücke immer wieder im ganzen Raum, unter der Kommode und dem Bett suchen musst, machts keinen Spass. Danach kommt die Sichtung vom Material, das Aussortieren und Erstellen eines Rohschnitts. Es dauert am Anfang eine Weile, um erstmal einen Überblick vom gesamten Material zu bekommen und ein Gespür dafür was man daraus machen könnte, erst nach diesem Prozess fängt die kreative Schnittarbeit an. Um die Objektivität im Schnitt nicht zu verlieren, versuche ich ab und zu den Schnitt mit „frischen“ Augen zu betrachten. Entweder lasse ich das Projekt ein paar Tage ruhen, oder ich versuche mir vorzustellen, als hätte das Projekt eine andere Person geschnitten, da fallen Ungereimtheiten schneller auf. Auch hilft es, den Schnitt Freunden oder Familienmitgliedern zu zeigen, um Rückmeldungen zu erhalten. Ich versuche möglichst offen für Kritik und Anmerkungen zu sein, bei einem Filmprojekt sollte der eigene Stolz nicht im Weg stehen. Die Arbeit soll ja dem Projekt dienen und nicht in erster Linie dem eigenen Ego.</p><h3 id="als-cutterin-erh-ltst-du-ja-rohmaterial-welches-du-dir-nicht-selber-zusammen-gefilmt-hast-wie-erlebst-du-das"><strong>Als Cutterin erhältst du ja Rohmaterial, welches du dir nicht selber zusammen gefilmt hast. Wie erlebst du das?</strong></h3><p>Einen Vorteil für den Filmschaffenden ist, dass ein unabhängiger Cutter eine objektive Sicht auf das Material hat. Wenn man bei eigenen Projekten Regie macht, filmt und auch schneidet, besteht die Gefahr, dass man durch den subjektiven Blick zu sehr am Material hängt, weil zum Beispiel eine Szene sehr aufwändig war, ein Kostüm teuer war oder man sonstige Faktoren findet, weshalb man die Szene gerne im Film drin haben möchte. Ein Cutter kennt diese Nebengeschichten nicht und konzentriert sich nur auf das vorliegende Material, was in der Regel dazu führt, dass es dem Film schlussendlich besser dient. Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass regelmässig über den Schnitt diskutiert wird, man so auf neue Ideen kommt und den Schnitt immer wieder hinterfragen muss.</p><h3 id="welche-rolle-spielt-f-r-dich-das-equipment-welches-f-r-den-film-verwendet-wird"><strong>Welche Rolle spielt für dich das Equipment, welches für den Film verwendet wird?</strong></h3><p>Welche Kamera für das Projekt verwendet wurde, oder ob der Dreh sehr aufwendig war, ist für mich als Cutterin eher zweitrangig, auch wenn ich natürlich gerne schöne Bilder zum Schneiden habe. Im Idealfall unterstützt der Look der Bilder die Geschichte. Allgemein finde ich, dass das Equipment manchmal – vor allem bei jüngeren Filmemachern – einen zu grossen Stellenwert bekommt. Natürlich ist es schön, wenn man sich mit gutem Equipment austoben kann und dadurch sicher auch für sich selber viel lernen kann, aber ich finde man sollte sich auch gut überlegen, wo der Fokus des Filmes liegt und das ist ist nach wie vor eine gute Geschichte. Zumindest sollte die Geschichte und die Liebe zum Detail durch die Technik nicht in den Hintergrund rücken. Mir gefallen grundsätzlich Videos und Filme sehr gut, die durch Einfachheit bestechen. Ich drehe am liebsten sehr simpel, meist ohne zusätzliches Licht, ausser es lässt sich nicht vermeiden. Viel technisches Equipment finde ich eher lästig, durch den Aufbau und die ganze Warterei gehen tolle Momente verloren. Da bin ich sicher auch geprägt vom Dokumentarfilm-Studium an der Hochschule Luzern.</p><h3 id="in-der-filmproduktion-sind-ja-zur-zeit-noch-mehr-m-nner-vertreten-wie-erkl-rst-du-dir-das"><strong>In der Filmproduktion sind ja zur Zeit noch mehr Männer vertreten. Wie erklärst du dir das?</strong></h3><p>Das ist mit Sicherheit so, gerade in den technischen Berufen gibt es noch nicht viele Frauen. Oftmals haben Frauen nach wie vor zu grossen Respekt vor technischen Berufen. Ich habe das Gefühl es liegt in der Natur von uns Frauen, dass wir uns erst dann etwas zutrauen, wenn wir schon im Voraus jeden kleinsten Aspekt des neuen Jobs verstehen und umsetzen können. Das hindert uns manchmal daran, auch mal einfach ins kalte Wasser zu springen, selbst wenn man noch nicht alles weiss. Männer machen das grundsätzlich besser und gehen lockerer an die Sache ran, auch wenn sie noch nicht alles können oder wissen. Da können wir uns eine Scheibe davon abschneiden.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/05/Interview-am-Zermatt-Unplugged-mit-James-Morrison.jpg" class="kg-image" alt="Karin Schmid - Von den grossen Filmsets gehts vorwärts zu kleineren Produktionen."><figcaption>Interview am Zermatt Unplugged mit James Morrison</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="was-sind-deine-erfahrungen-als-frau-in-der-filmbranche"><strong>Was sind deine Erfahrungen als Frau in der Filmbranche?</strong></h3><p>Als Frau wird man häufig schneller kritisiert oder belächelt, wenn Fehler passieren. Deswegen braucht es sicher auch etwas Mut und eine gewisse Einstellung dazu, dass dann schon alles gut werden wird. Als ich Kamerafrau bei einem Fernsehsender war und mit einem Moderator unterwegs war, wurde ich mehrmals automatisch als Moderatorin angesprochen, obwohl ich die Kamera und das Stativ in den Händen hielt. Auch habe ich schon Fragen gehört wie „Wo ist der Kameramann?“. Aber da muss man halt auch ein wenig drüber stehen und sich nicht verunsichern lassen. Als ich als DIT/Data Wranglerin gearbeitet habe, habe ich auch schon Bemerkungen gehört von der Crew, dass es cool sei, mal eine Frau in dieser Funktion am Set zu haben. Es braucht sicher auch mehr weibliche Vorbilder, damit es selbstverständlich wird, eine Frau in dieser Position zu besetzen.</p><h3 id="warum-machst-du-bei-cine-equipment-mit"><strong>Warum machst du bei Cine.Equipment mit?</strong></h3><p>Ich habe mich bei Cine.Equipment angemeldet, weil ich es eine gute Idee finde, Filmmaterial von Privatpersonen an andere Filmschaffende zu vermieten. Einerseits finde ich toll daran, dass man sich dann nicht alles selber anschaffen muss, was ein grosser finanzieller Aspekt ist und zudem ist bei uns in der Schweiz schon ein recht grosser Pool an Material vorhanden. Warum soll man den nicht teilen? Es entwickelt sich ja immer mehr auch in die Richtung, dass man nachhaltiger denkt und Dinge teilt, statt alles nur für sich selber zu horten. Ich glaube, es ist eine grosse Bereitschaft unter den Filmschaffenden da, sein Material zu vermieten, solange Sorge zum Material getragen wird und man sicher sein kann, dass das Material bei Schäden korrekt versichert ist. Eigentlich kann man ja dadurch nur gewinnen.</p><h3 id="siehst-du-noch-andere-vorteile-beim-nutzen-einer-sharing-plattform-f-r-schweizer-filmschaffende"><strong>Siehst du noch andere Vorteile beim Nutzen einer Sharing-Plattform für Schweizer Filmschaffende?</strong></h3><p>Die Plattform bietet natürlich auch eine Möglichkeit sich mit anderen Filmschaffenden zu vernetzen, was besonders für junge und angehende Filmmachende sehr wichtig ist. Persönliche Beziehungen in der Filmwelt sind immer noch das A und O und das wird sich sobald auch nicht ändern.</p><h3 id="wie-erlebst-du-aktuell-die-schweizer-filmszene"><strong>Wie erlebst du aktuell die Schweizer Filmszene?</strong></h3><p>Es ist – gerade auch für junge Filmschaffenden wie mich – sehr schwierig in grösseren Filmprojekten aufzusteigen, ohne dass man jahrelang als Assistenz gearbeitet hat. Einerseits verstehe ich die Filmschaffenden, die schon lange dabei sind, die sich den Platz ebenfalls erkämpfen mussten. Andererseits gibt es kaum Chancen, die auch bezahlt sind, um sich zu beweisen. Junge Filmschaffende brauchen meist Jahre um in der Filmwelt ernst genommen zu werden und es braucht einen sehr starken Willen um längerfristig bestehen zu können.</p><h3 id="siehst-du-m-glichkeiten-dem-entgegenwirken"><strong>Siehst du Möglichkeiten dem entgegenwirken?</strong></h3><p>Ich denke, dass es beispielsweise sehr wichtig ist in einem Filmstudium Kontakte zu fördern, durch eine Zusammenarbeit mit anderen Studierenden aber sicher auch mit Filmschaffenden, die schon länger in der Branche sind. Ein Studium an einer Filmhochschule finde ich aber nach wie vor nicht zwingend für die Arbeit in der Filmbranche. Viel wichtiger sind das Interesse und das Engagement. Gerade für Neueinsteigende wäre es sicher sehr wertvoll, wenn sie sich an einen Götti oder Gotti wenden könnten, beispielsweise über einen regionalen Filmverband.</p><h3 id="wie-siehst-du-deine-eigene-zukunft-in-der-schweizer-filmszene"><strong>Wie siehst du deine eigene Zukunft in der Schweizer Filmszene?</strong></h3><p>Nebst meinen selbstständigen Projekten möchte ich längerfristig gerne auch als Cutterin für grössere Projekte arbeiten. Da sehe ich eine Gefahr, dass ich bei grösseren Projekten jahrelang in der Schnittassistenz-Position stecken bleiben werde. Bei jedem neuen Projekt muss man sich überlegen, wie einem das für die eigene Karriere weiterhelfen kann und was der richtige Weg sein könnte, um sein Ziel zu erreichen.</p><p>Was man gerade aktuell durch die Corona-Krise sehr stark sieht ist, dass die selbstständigen und freischaffenden Filmemacher kaum eine finanzielle Absicherung haben. Da erhoffe ich mir für die Zukunft bessere Lösungen. Auch sieht man in dieser Zeit umso deutlicher, dass man sich nicht unter dem Marktwert verkaufen sollte, selbst auch wenn man erst am Anfang seiner Karriere steht. Schliesslich dient der Lohn auch als Absicherung für schwierigere Zeiten wie jetzt. Aber das ist einfacher gesagt, als getan. ;-)</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/04/Dreh-mit-_Berg-Berg_.jpg" class="kg-image" alt="Karin Schmid - Von den grossen Filmsets gehts vorwärts zu kleineren Produktionen."><figcaption>Dreh mit Berg&amp;Berg</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><p>Kurzer Steckbrief:<br>Name: Karin Schmid<br>Wohnort/Arbeitsort: Bern, Breitsch<br>Filmschaffende seit: 2013, ab Bachelorstudium an der HSLU. Seit 2017 Selbstständig.<br>Webseite: <a href="https://www.schmiderei.com/">www.schmiderei.com</a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende]]></title><description><![CDATA[Viele Filmschaffende trifft es hart: Drehs abgesagt, verschoben, kaum mehr Aufträge. Eine hilfreiche Zusammenfassung für Selbständigerwerbende und Betriebe!]]></description><link>https://blog.cine.equipment/covid-19-infos-filmschaffende/</link><guid isPermaLink="false">5e775330c446500dd0712ed4</guid><category><![CDATA[tipps-tricks]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[corona]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Mar 2020 10:18:03 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/keagan-henman-pPxJTtxfV1A-unsplash.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/keagan-henman-pPxJTtxfV1A-unsplash.jpg" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"><p>Letztes Update: 20. April 2020</p><h3 id="drehs-abgesagt-einige-ins-ungewisse-verschoben-markant-weniger-auftr-ge-vielleicht-geht-es-dir-momentan-hnlich-leicht-berfordert-im-dschungel-der-informationen-haben-wir-uns-mit-unserem-treuh-nder-zusammengezoomt-um-unsere-m-glichkeiten-als-filmschaffende-zu-kl-ren-">Drehs abgesagt, einige ins Ungewisse verschoben, markant weniger Aufträge. Vielleicht geht es dir momentan ähnlich. Leicht überfordert im Dschungel der Informationen haben wir uns mit unserem Treuhänder zusammengezoomt, um unsere Möglichkeiten als Filmschaffende zu klären. </h3><h3 id="in-diesem-blog-findest-du-informationen-zur-entsch-digung-f-r-selbst-ndige-bei-erwerbsausf-llen-soforthilfe-f-r-kulturschaffende-kurzarbeit-entsch-digung-f-r-angestellte-und-infos-zu-rechnungen-die-nicht-bezahlt-werden-k-nnen-">In diesem Blog findest du Informationen zur Entschädigung für Selbständige bei Erwerbsausfällen, Soforthilfe für Kulturschaffende, Kurzarbeit-Entschädigung für Angestellte und Infos zu Rechnungen, die nicht bezahlt werden können.</h3><h3 id="dieser-blog-ist-in-zusammenarbeit-mit-claudio-alder-von-alcoris-treuhand-gmbh-in-bern-entstanden-claudio-ber-t-viele-selbst-ndige-unter-anderem-im-kultur-und-medienbereich-">Dieser Blog ist in Zusammenarbeit mit Claudio Alder von <a href="http://www.alcoris.ch/">alcoris treuhand gmbh</a> in Bern entstanden. Claudio berät viele Selbständige, unter anderem im Kultur und Medienbereich.</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/Alcoris_small-3.png" class="kg-image" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></figure><!--kg-card-end: image--><p><em>Die Situation kann sich täglich ändern. Informiere dich daher regelmässig auf der <a href="https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus.html">Informationsseite zum Neuen Coronavirus vom SECO</a> und bei der <a href="https://www.ahv-iv.ch/de/">AHV-IV</a>.</em></p><h2 id="1-finanzielle-entsch-digung-f-r-selbst-ndig-erwerbende-aufgrund-einer-betriebsschliessung-oder-eines-veranstaltungsverbotes">1) Finanzielle Entschädigung für Selbständig Erwerbende, aufgrund einer Betriebsschliessung oder eines Veranstaltungsverbotes</h2><ul><li>Selbstständigerwerbende, denen aufgrund der Massnahmen des Bundesrates (Betriebsschliessung oder Veranstaltungsverbotes) Erwerbsausfälle entstehen, können eine Entschädigung in Form von Taggeldern beantragen.</li><li>Das Verfahren zur Beantragung einer Entschädigung ist je nach Kanton noch in Ausarbeitung. Informiere dich bei <a href="https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte/Kantonale-Ausgleichskassen">deiner AHV Ausgleichskasse</a>.</li><li>Du kannst bis zu 80% deines durchschnittlichen Bruttoerwerbseinkommens, bis höchstens 196 Franken/Tag, beantragen. Zur Berechnung ist das Jahreseinkommen massgebend, das zur Festlegung deines letzten persönlichen AHV-Beitrags herangezogen wurde. Taggeldentschädigungen müssen nicht zurückbezahlt werden.</li><li>Für Selbständige im <strong>Kanton Bern</strong>: <a href="https://www.ahv-iv.ch/p/318.758.d">Online Formular</a> hier erhältlich.</li><li>Für Selbständige im <strong>Kanton Zürich</strong>: <a href="https://www.svazurich.ch/internet/de/home/produkte/coronavirus-pandemie/coronavirus-pandemie-se/betriebseinstellung.html">Online Formular</a> hier erhältlich.</li></ul><p>Weitere Details siehe Merkblatt <a href="https://www.ahv-iv.ch/p/6.03.d">"Corona Erwerbsersatzentschädigung"</a> von der AHV</p><h2 id="2-neu-selbst-ndigerwerbende-mit-erwerbseinbussen-obwohl-ihre-erwerbst-tigkeit-nicht-verboten-ist-">2) *NEU*<em> </em>Selbständigerwerbende mit Erwerbseinbussen, obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist.</h2><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/04/image.jpg" class="kg-image" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></figure><!--kg-card-end: image--><p><br><strong>Ausweitung des Erwerbsersatz-Anspruchs auf Härtefälle: </strong>Durch  die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind  zahlreiche Selbständigerwerbende mit Erwerbseinbussen konfrontiert,  obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist. Die bisher  beschlossenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Bekämpfung des Coronavirus enthalten für sie keinen Ausgleich, was zu existenziellen Schwierigkeiten führen kann. Um Härtefälle zu vermeiden, weitet der Bundesrat den Corona-Erwerbsersatz auf Selbständigerwerbende aus, die nicht direkt von Betriebsschliessungen oder vom  Veranstaltungsverbot betroffen sind.</p><ul><li>Voraussetzung: AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher als 10000 Franken, aber nicht über 90 000 Franken nicht übersteigt</li><li>Die Entschädigung ist, wie die bereits bestehende Corona-Erwerbsausfallentschädigung,  auf 196 Franken pro Tag, also auf 5'880 Franken pro Monat begrenzt.</li><li>Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs,  frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens  aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie.  Die Ausgleichskassen können unrechtmässig bezogene Leistungen  zurückfordern.</li></ul><h2 id="3-soforthilfe-f-r-kulturschaffende">3) Soforthilfe für Kulturschaffende</h2><ul><li>Soforthilfen an nicht gewinnorientierte Kulturunternehmen in Form rückzahlbarer zinsloser Darlehen zur  Sicherstellung ihrer Liquidität.</li><li>Kulturschaffende, die aufgrund der Erwerbsaufälle in Folge der staatlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, sollen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten Nothilfen erhalten, soweit dies nicht über die neue Entschädigung für Erwerbsausfall in Anlehnung an die  Erwerbsersatzordnung sichergestellt ist.</li></ul><h3 id="wo-kann-ich-beantragen">Wo kann ich beantragen?</h3><ul><li>Die Umsetzung der Soforthilfemassnahmen für <strong>Kulturunternehmen</strong> erfolgt durch die Kantone</li><li>Die Umsetzung der Soforthilfemassnahmen für <strong>Kulturschaffende</strong> erfolgt über <a href="http://www.suisseculturesociale.ch/index.php?id=153">Suisseculture sociale</a>.</li></ul><h2 id="4-unselbst-ndige-filmtechnikerinnen">4) Unselbständige FilmtechnikerInnen</h2><p>Anbei eine Info vom SSFV (schweizer syndikat film und video): Alle unselbständigen FilmtechnikerInnen und FilmschauspielerInnen (Freischaffende mit befristeten Arbeitsverträgen) melden sich möglichst umgehend beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV ihres Wohnorts an und klären die Bezugsberechtigung ab. Die Arbeitsvermittlungszentren haben im Moment alle geschlossen, nehmen Anmeldungen jedoch telefonisch  entgegen. <a href="https://www.arbeit.swiss/secoalv/de/home/menue/institutionen-medien/adressen---kontakte.html">Regionale Arbeitsvermittlungszentren RAV</a>.</p><h2 id="5-f-r-betriebe-welche-entsch-digungen-f-r-ihre-angestellten-beantragen-m-chten">5) Für Betriebe, welche Entschädigungen für ihre Angestellten beantragen möchten</h2><p>Ziel der Kurzarbeit-Entschädigung ist es, vorübergehende Beschäftigungseinbrüche auszugleichen und die Arbeitsplätze zu erhalten. Der Bund hat die Beantragung für die Corona-Situation vereinfacht.</p><h3 id="wer-kann-beantragen-">Wer kann beantragen? ‌‌</h3><ul><li>Betriebe, die Aufgrund der Massnahmen des Bundesrates Aufträge nicht durchführen können. Z.B. ein Film Dreh, der aufgrund der 5-Personen Regel abgesagt werden musste.</li><li>Betriebe, die zusammenhängend mit dem Coronavirus wirtschaftliche Einbussen erleiden. Dies muss nachvollziehbar belegt werden: Bewahre z.B. E-Mails zu Absagen oder Verschiebungen von Aufträgen auf. Das Ausbleiben von Aufträgen kannst du mithilfe der monatlichen Umsätze aus den vergangenen zwei Jahren aufzeigen.‌‌‌‌</li></ul><h3 id="f-r-wen-kann-beantragt-werden">Für wen kann beantragt werden?</h3><ul><li>Festangestellte</li><li>Befristet oder temporär Angestellte</li><li>Lernende</li><li>Personen in einer arbeitgeberähnlichen Anstellung, z.B. Familienmitglieder welche im Betrieb mitarbeiten </li></ul><p>Es können nur alle Mitarbeitenden oder niemand pro Arbeitsbereich angemeldet werden. Diese müssen mit der Kurzarbeit einverstanden sein. Sollte jemand nicht einverstanden sein, ist dies ein Grund für eine Kündigung. Fehlt ein Arbeitsvertrag, müssen mündliche Vereinbarungen noch schriftlich festgehalten werden.  ‌‌‌‌</p><h3 id="wieviel-betr-gt-die-entsch-digung">Wieviel beträgt die Entschädigung?</h3><p>80% vom Lohn des reduzierten Arbeitspensums werden vergütet. Z.B. Von 100% wird auf ein 50% Pensum reduziert. Davon werden 80% ausbezahlt. </p><h3 id="wann-kann-ich-beantragen">Wann kann ich beantragen?</h3><ul><li>Kurzarbeit kann per sofort angemeldet werden. </li></ul><p>Die Entschädigung wird nach einem Tag Bearbeitungsfrist ab der Voranmeldung berechnet. Rückwirkend kann keine Entschädigung beantragt werden. Jeden Tag der gewartet wird, ist ein verlorener Tag. </p><h3 id="wie-kann-ich-beantragen">Wie kann ich beantragen?</h3><p>Erstens: Formular <a href="https://www.arbeit.swiss/dam/secoalv/de/dokumente/formulare/arbeitgeber/kae/716-300_d_V4.2-ausfuellbar.pdf.download.pdf/716-300_d_V4.2-ausfuellbar.pdf">"Voranmeldung von Kurzarbeit"</a> ausfüllen und bei der zuständigen Kantonalen Amtsstelle einreichen</p><ul><li>(Berner finden das Formular auch <a href="https://www.vol.be.ch/vol/de/index/arbeit/arbeitsmarkt/kurzarbeitsentschaedigung.html">hier</a>)</li><li>Punkte 1 bis 8 sowie 9a, 11a und 11c ausfüllen</li><li>Handelsregisterauszug muss nicht beigelegt werden</li><li>Das Einverständnis von den Mitarbeitenden zur Kurzarbeit muss vom Arbeitgeber schriftlich zum Ausdruck gebracht werden.</li><li>Innert ein paar Tagen erhältst du eine schriftliche Antwort. Sofern die Antwort positiv ist, kannst du wie folgt vorgehen:</li></ul><p>Zweitens Formular <a href="https://www.arbeit.swiss/dam/secoalv/de/dokumente/formulare/arbeitgeber/kae/KAE-Abrechnung%20COVID-19%20d-f-i%20definitiv.xlsx.download.xlsx/KAE-Abrechnung%20COVID-19%20d-f-i%20definitiv.xlsx">«Antrag und Abrechnung Covid 19»</a> ausfüllen und mit den erforderlichen Beilagen an die entsprechende Arbeitslosenkasse einreichen</p><p><em>Weitere <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=7&amp;ved=2ahUKEwiF6pbi2q7oAhWCSxUIHQzRC30QFjAGegQIARAB&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.seco.admin.ch%2Fdam%2Fseco%2Fde%2Fdokumente%2FArbeit%2Fcoronavirus%2Ffaq_kurzarbeit.pdf.download.pdf%2FD%2520-%2520FAQ%2520Kurzarbeit.pdf&amp;usg=AOvVaw3OQAo_YZTuDySZr4esdY1f">Fragen und Antworten</a> zum Thema Kurzarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus</em></p><!--kg-card-begin: markdown--><p><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/ecken_rechts_oben_mit_logo-1.png" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></p>
<h3 id="wersindwireigentlichcineequipmentisteineplattformvonfilmschaffendenwofilmschaffendeoderfirmenausderbrancheihrequipmentvermietenoderdasvonanderenmietenknnenwennesgeradenichtimeinsatzistdiegutentagewerdenhoffentlichwiederkommenbereitedichdaraufvorunderfassedeinequipment">Wer sind wir eigentlich? <a href="https://cine.equipment/">Cine.Equipment</a> ist eine Plattform von Filmschaffenden, wo Filmschaffende oder Firmen aus der Branche ihr Equipment vermieten oder das von anderen mieten können wenn es gerade nicht im Einsatz ist. Die guten Tage werden hoffentlich wieder kommen! Bereite dich darauf vor und <a href="https://listings.cine.equipment/de/listings/new">erfasse dein Equipment.</a></h3>
<p><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/ecken_links_unten_verlauf-1.png" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></p>
<!--kg-card-end: markdown--><h2 id="5-rechnungen-welche-nicht-gezahlt-werden-k-nnen">5) Rechnungen, welche nicht gezahlt werden können</h2><ul><li>In der ganzen Schweiz dürfen Schuldner vom 19. März bis zum 19. April 2020 nicht betrieben werden.</li><li>Für Rechnungen der AHV Ausgleichskasse können Ratenzahlungen ohne Verzugszinsen beantragt werden</li><li>Die Höhe der regelmässigen Akontobeiträgen an die AHV/IV/EO/ALV können bei Umsatzeinbrüchen bei den AHV Ausgleichskassen angepasst werden.    </li><li>Bei der Steuerverwaltung kann die Zahlungsfrist für die Mehrwertsteuern ohne Verzugszins erstreckt werden.</li><li>Die Zahlungsfrist für die Bundessteuer kann ohne Verzugszins erstreckt werden. </li></ul><p><em><a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78515.html">Weitere Infos zur Abfederung wirtschaftlicher Folgen</a></em></p><p>Zusätzliche Bestimmungen für den Kanton Bern</p><ul><li>Mietzins gegenüber dem Kanton können auf Antrag aufgeschoben werden</li><li>Bei Steuern, Gebühren und Abgaben gilt bis 30. Juni ein Fristenstillstand</li><li>Steuerratenrechnungen für das Jahr 2020 können gekürzt werden</li><li>Gemeinnützige Organisationen, welche vom Lotteriefonds Geld erhalten hätten, werden den Betrag erhalten, auch wenn der Event abgesagt ist.</li></ul><p><em><a href="https://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen.meldungNeu.mm.html/portal/de/meldungen/mm/2020/03/20200320_1621_notverordnung_ermoeglichtraschehilfefuerwirtschaftundgesellschaf.">Weitere Infos zu den Massnahmen des Kanton Bern</a></em></p><h3 id="kurzer-steckbrief-zu-claudio-"><strong>Kurzer Steckbrief zu Claudio:</strong></h3><p>Name: Claudio Alder<br>Wohnort/Arbeitsort: Bern<br>Selbständig seit: 2009<br>Webseite: <a href="https://blog.cine.equipment/covid-19-infos-filmschaffende/www.alcoris.ch">alcoris.ch</a><br>Lieblingsprojekt dieses Jahres: Familie, Frau mit zwei tollen Töchtern.<br>Lieblingsequipment: Taschenrechner</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/Claudio-Alder.jpg" class="kg-image" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></figure><!--kg-card-end: image--><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/ecken_rechts_oben_verlauf.png" class="kg-image" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="cine-equipment-bringt-filmschaffende-und-equipment-aus-der-schweiz-zusammen-hier-kannst-du-dich-f-r-unseren-newsletter-anmelden-">Cine.Equipment bringt Filmschaffende und Equipment aus der Schweiz zusammen. <a href="https://equipment.us15.list-manage.com/subscribe/post?u=1cc8c78434de73f43b6b109f7&amp;id=c758e021ac">Hier kannst du dich für unseren Newsletter anmelden.</a></h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/03/ecken_links_unten_verlauf-2.png" class="kg-image" alt="Covid-19. Ein Überblick zum Massnahmenpaket des Bundes für Selbständigerwerbende"></figure><!--kg-card-end: image--><p>Titelbild: Photo by <a href="https://unsplash.com/@henmankk?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Keagan Henman</a> on <a href="https://unsplash.com/@henmankk?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror]]></title><description><![CDATA[David Röthlisberger vom CINE.EQUIPMENT-Team gibt Einblick in seine Colorgrading Arbeit bei African Mirror und über seine Leidenschaft zur analogen Filmtechnik.]]></description><link>https://blog.cine.equipment/david-african-mirror/</link><guid isPermaLink="false">5e4c58e7c446500dd0712db3</guid><category><![CDATA[camera]]></category><category><![CDATA[story]]></category><category><![CDATA[people]]></category><category><![CDATA[analog]]></category><category><![CDATA[technik]]></category><category><![CDATA[colorgrading]]></category><dc:creator><![CDATA[Carolina]]></dc:creator><pubDate>Mon, 24 Feb 2020 14:56:05 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/MOF_Bergruf_02.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h3 id="david-r-thlisberger-ist-kameramann-colorist-und-fotograf-in-bern-als-teil-unseres-cine-equipment-teams-ist-er-eine-wichtige-vertretung-der-filmemacher-community-david-vertritt-f-r-uns-ein-wahres-filmemacher-herz-f-r-ein-gutes-und-sauberes-resultat-scheut-er-keinen-aufwand-und-um-den-wert-eines-films-zu-bewahren-ist-er-sich-nicht-zu-schade-auch-mal-anderer-meinung-als-die-mehrheit-zu-sein-im-folgenden-interview-gibt-uns-david-einblick-in-sein-schaffen-als-colorist-beim-aktuellen-film-african-mirror-von-mischa-hedinger-der-im-forum-der-69-internationalen-filmfestspiele-berlin-seine-weltpremiere-feiern-durfte-und-f-r-den-besten-schweizer-dokumentarfilm-2020-nominiert-wurde-">David Röthlisberger ist Kameramann, Colorist und Fotograf in Bern. Als Teil unseres CINE.EQUIPMENT Teams ist er eine wichtige Vertretung der Filmemacher-Community. David vertritt für uns ein wahres Filmemacher Herz. Für ein gutes und sauberes Resultat scheut er keinen Aufwand und um den Wert eines Films zu bewahren ist er sich nicht zu schade auch mal anderer Meinung als die Mehrheit zu sein. Im folgenden Interview gibt uns David Einblick in sein Schaffen als Colorist beim aktuellen Film <a href="https://www.africanmirror.ch/">African Mirror</a> von <a href="https://www.mischahedinger.ch/">Mischa Hedinger</a>, der im Forum der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin seine Weltpremiere feiern durfte und für den besten Schweizer Dokumentarfilm 2020 nominiert wurde.</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/African-Mirror-Still-05.jpg" class="kg-image" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"><figcaption>© tonundbild GmbH (Produktion)</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><blockquote><strong>Synopsis African Mirror</strong><br><br>“Der Schweizer René Gardi (1909-2000) erklärte uns über Jahrzehnte hinweg den afrikanischen Kontinent und seine Bewohner. In Büchern, Fernsehsendungen und Filmen schwärmte er von den schönen nackten Wilden und der vormodernen Zeit, in der sie lebten. Die angeblich heile Welt wurde zu Gardis Paradies und Afrika zur Projektionsfläche für die Sehnsüchte der Zuhausegebliebenen.<br><br>Der Film <a href="https://www.africanmirror.ch/">AFRICAN MIRROR</a> erzählt die Geschichte unseres problematischen Afrikabildes anhand Gardis Archiv, in dessen ambivalenten Bildern sich unser europäisches Selbstverständnis vielfach spiegelt. Der Film entlarvt das Bildermachen als eine Form des Kolonialismus und zeigt, wie wir uns bis heute einem Blick in diesen Spiegel verweigern.” </blockquote><h3 id="beim-film-african-mirror-handelt-es-sich-um-einen-archivfilm-du-hast-in-der-postprodukton-die-farbkorrektur-bernommen-wie-bist-du-an-den-film-herangegangen-und-wie-bist-du-mit-den-archivaufnahmen-umgegangen">Beim Film <a href="https://www.africanmirror.ch/">African Mirror</a> handelt es sich um einen Archivfilm.  Du hast in der Postprodukton die Farbkorrektur übernommen. Wie bist du an den Film herangegangen und wie bist du mit den Archivaufnahmen umgegangen?</h3><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/MOF_Bergruf_02.jpg" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"><p>Gegen Ende der Schnittphase, die auch aufgrund des immensen Umfangs und der Vielfalt des Materials sehr lange dauerte, wurde ich angefragt, die Postproduktion technisch zu betreuen. Alle Filmrollen von Gardi waren im Lichtspiel gelagert, dort hatte Mischa das Filmmaterial abgefilmt und damit geschnitten. Nun ging es darum diese abgefilmten Aufnahmen mit einer qualitativ hochwertigeren Digitalisierung zu ersetzen. Weil ein grosser Teil des verwendeten Materials aus bisher unveröffentlichtem Material und oft von Rollen in schlechtem Zustand besteht, waren wir froh die Digitalisierung vor Ort machen zu lassen. Im nächsten Schritt ging es um die Entscheidung was und wie mit diesem Filmmaterial auf einer technischen aber auch künstlerischen Weise im Bezug auf die Farben und Kontraste umgegangen wird. Auf Film gedrehtes Material hat, besonders wenn es älter ist oder umkopiert wurde, viele Fehler, Kratzer, Unschärfen, Staub, aber auch je nach verwendetem Filmmaterial unterschiedliche Farbigkeiten. Diese Qualitäten sah ich als Ausgangslage an, ergänzend dazu kam die Sprache oder Stimmung der jeweiligen Szene und was sie in welcher Form erzählen will. Dadurch unterschieden sich einzelne Szenen stark. So gab es einige Szenen in denen ich Staub und Kratzer fast vollständig wegretuschierte und das Bild stabilisierte, in anderen wiederum blieben viele Artefakte und die Laufunruhe der Einzelbilder drin, weil durch diese Fehler sich der Inhalt passender erzählt.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-width-full kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/African-Mirror-Still-08.jpg" class="kg-image" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"><figcaption>© tonundbild GmbH (Produktion)</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="wie-viel-darf-man-denn-an-archivbildern-berhaupt-ver-ndern">Wie viel darf man denn an Archivbildern überhaupt verändern?</h3><p>African Mirror ist auf allen filmischen Ebenen eine künstlerische Interpretation, kein Portrait der Person Gardi oder seiner Arbeiten. Seine Filme und Texte haben unser Afrikabild geprägt und verzerrt und anhand von ihnen will Mischa den Blick des Betrachters reflektieren. Durch diese freie Interpretation wurden auch gestalterische Freiräume geschaffen in denen man mehr eingreifen kann als das sonst ein Filmrestaurator machen würde. Ich bin kein Filmrestaurator und Archivfilmexperte und habe dadurch auch eher einen pragmatischen Zugang: Für mich ist jede Aufzeichnung mit einem technischen Apparat, sei es auf Zelluloid (Film) oder mit einem digitalen Sensor ein Einzwängen in ein bestimmtes System mit total unterschiedlichen Faktoren. Dadurch ist die Frage nach dem Original oft relativ unklar. Was darf man verändern? Wie sah das Original aus? Hatte das auch schon diese Kratzer, diesen Farbstich? Eventuell, den lassen wir drin. Wollte der Kameramann diesen blauen Farbstich auf dem Gesicht der Protagonistin? Mit dieser Fragestellung muss man sich auch bei der Arbeit als Colorist mit zeitgenössischem Filmmaterial beschäftigen. Gerade mit aktuellen Workflows wie RAW-Formaten ist das aufgenommene Bild eher eine mathematische Ausgangslage von der aus man relativ frei Farben zuordnen kann. Gerade in dokumentarischen Arbeiten verführt das dazu, auch mal etwas zuviel zu machen. Ich probiere mir dieser Verantwortung bewusst zu sein, und sehe eine Gefahr darin, dass dieses Bewusstsein in der täglichen Arbeit mit Bildern vergessen gehen kann. Auch habe ich das Gefühl, dass man sich wenig Gedanken darüber macht.</p><h3 id="welche-verantwortung-meinst-du-im-hinblick-auf-die-arbeit-als-colorist">Welche Verantwortung meinst du im Hinblick auf die Arbeit als Colorist?</h3><p>In vielen dokumentarischen Produktionen sieht man die Tendenz einer Ästhetisierung der Bilder. Diese als Betrachter richtig einzuordnen, zu lesen kann unter Umständen schwierig sein. Ich finde es nicht gut, wenn man etwa einen Lookup-Table verwendet, einfach weil dann alles toll nach Hollywood aussieht, ohne sich die Frage zu stellen, was beim Betrachter ausgelöst wird.</p><h3 id="beim-aktuellen-kurzfilmprojekt-bergruf-at-von-yannick-mosimann-hast-du-auf-film-gedreht-hast-wie-kam-es-zu-dieser-entscheidung">Beim aktuellen Kurzfilmprojekt Bergruf (AT) von <a href="https://www.yannickmosimann.com/">Yannick Mosimann</a> hast du auf Film gedreht hast. Wie kam es zu dieser Entscheidung?</h3><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/MOF_Bergruf_01.jpg" class="kg-image" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"><figcaption>Dreharbeiten</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><p>Yannick und ich haben einfach Freude gehabt mal was auf Film auszuprobieren. Dieser Entscheid war weniger ein ästhetischer sondern eher ein bewusster Entscheid für eine bestimmte Arbeitsweise. Ich fotografiere meist Analog als Recherche und für eigene Projekte. Im Moment des Auslösens passiert ein physischer Vorgang, das ist mir wichtig. Und es ist auf Dreharbeiten, gerade dokumentarischer oder experimenteller Art ein schönes Gefühl, dass da was durchläuft das einen Wert hat. Das gibt dem Moment der Aufnahme auch eine andere Wertigkeit. Ich finde jedes Filmprojekt hat eine spezifische Materialität und für diese muss man sich auch bewusst entscheiden. Das hat nicht mit der Analog-Digital-Dogmatik zu tun. Es passt nicht jedes Werkzeug zu jedem Arbeitsschritt. Was ich spannend finde ist, dass Filme, obwohl sie zuerst und zuletzt im Kopf einzelner Personen existieren, trotzdem nur mittels technischer Gerätschaften entstehen und betrachtet werden können. Im Grading macht es Spass, wenn die Kamera bereits ein Bild liefert, das mir Freude bereitet und ich nicht zuerst daran herummurksen muss, bis es einigermassen daher kommt. Das hat vor allem eigentlich mit der Person hinter der Kamera zu tun und weniger mit der Technik. Das Aufnehmen auf Film macht aber auch ungeduldig. Es war für uns ein lehrreicher Dreh auch voller Fehler, die aber dem Projekt sicherlich gut tun.</p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/Bergruf_Still_1.1.14-1.jpg" class="kg-image" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"></figure><!--kg-card-end: image--><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/Bergruf_Still_1.2.2-2.jpg" class="kg-image" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"><figcaption>Filmstills aus Bergruf</figcaption></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="steckbrief">Steckbrief</h3><p>Name: David Röthlisberger<br>Alter: 35<br>Wohnort/Arbeitsort: Bern<br>Filmschaffender seit: 2009<br>Website: <a href="https://davidroethlisberger.ch/">www.davidroethlisberger.ch</a></p><!--kg-card-begin: image--><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://blog.cine.equipment/content/images/2020/02/Equipment_Header_mit_Verlauf_f-r_Blog_2.png" class="kg-image" alt="David Röthlisberger – Colorgrader beim Film African Mirror"></figure><!--kg-card-end: image--><h3 id="werde-auch-du-teil-der-cine-equipment-community-auf-der-plattform-f-r-schweizer-filmschaffende-kannst-du-filmequipment-von-anderen-filmschaffenden-mieten-und-gleichzeitig-dein-eigenes-equipment-vermieten-wenn-es-gerade-nicht-im-einsatz-ist-hier-kannst-du-dich-anmelden-">Werde auch du Teil der CINE.EQUIPMENT Community! Auf der <a href="https://cine.equipment/">Plattform</a> für schweizer Filmschaffende kannst du Filmequipment von anderen Filmschaffenden mieten und gleichzeitig dein eigenes Equipment vermieten, wenn es gerade nicht im Einsatz ist. <a href="https://listings.cine.equipment/de/signup">Hier</a> kannst du dich anmelden.</h3>]]></content:encoded></item></channel></rss>